Intel will Black-Box-System für Autos entwickeln

Wirtschaft & Firmen Der Chiphersteller Intel arbeitet an Black-Box-Technologien, die zukünftig in Autos zum Einsatz kommen sollen. Ihre Aufgabe ist es, Fahrsituationen und Unfälle genau zu dokumentieren.

Polizei und Versicherungen könnten so leichter den Hergang von Zwischenfällen im Straßenverkehr rekonstruieren. Es wäre dabei nicht einmal nötig, das bereits vorhandene Elektroniksystem in Autos in größerem Umfang auszubauen.


Schon jetzt liefern zahlreiche Sensoren genaue Daten über Geschwindigkeiten, den Zustand der Bremsen und bei vielen Wagen sogar schon über die Verkehrssituation in unmittelbarer Umgebung. Diese müssten nur noch durch eine Software im Bordrechner zusammengeführt werden.

Intels System soll aber noch mehr leisten. Die Entwickler wollen die Sensor-Daten jederzeit in Echtzeit auswerten und analysieren lassen. Das Fahrzeug soll so Situationen erkennen, in denen der Fahrer die Kontrolle verliert und sich sicher zum Stehen bringen.

Eine der wenigen Hardware-seitigen Erweiterungen wäre dabei der Einbau eines speziellen Kamera-Systems. Dieses soll einerseits bei der Analyse der Verkehrssituation helfen, andererseits bei Unfällen wichtiges Videomaterial liefern.

Intel steht derzeit bereits in Verhandlungen mit verschiedenen Autoherstellern, die das System möglicherweise nutzen wollen. Allerdings ist noch kein Termin bekannt, zu der die Technologie Marktreife haben soll.
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Wurde auch langsam Zeit. Gerade, wenn es um Personenschäden geht soll das ganze nicht dadurch verkompliziert werden, weil sich keiner drauf einigen kann, wer Schuld ist
 
Tolle Sache das... Wie läuft das bei Unfall mit Fahrerflucht ? Wenn dann die B.-Box in der Werkstatt oder beim TÜV ausgelesen wird, und man den Schuldigen dann anhand der Daten dingfest machen könnte... Cool
 
@Oh123Fertig: Oder die Werrkstatt den Kasten ausliest und Dein Bewegungsprofil verkauft?
 
[re:2] C3Po am 05.07.10 18:09 Uhr
(+3
@mcbit: Als wenn die das nicht über dein Handy schon tun könnten.... usw
 
@Oh123Fertig: Bin ganz deiner Meinung. So könnte auch viel Geld an Gerichtsverhandlungen und Versicherungs betrug gespart werden. Sowas ist ein großer schritt richtung Zukunft. So können bald die Autos übernehmen wenn was Passiert. Aber es erhot auch das Risiko von Daten missbrauch. Es dürften nur spezielle Werkstätten oder Polizisten darauf zugreifen.


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