GovWild: Web-Anwendung soll Korruption aufdecken

Entwicklung Eine Gruppe von Studenten der Universität Potsdam hat eine Web-Anwendung entwickelt, um Korruptions-Fälle aufzudecken. Dabei bedient man sich frei verfügbaren Daten im Internet und will damit Verbindungen zwischen Politikern und Unternehmen offenlegen. Die sieben Informatiker haben ihre Anwendung auf den Namen GovWild getauft. Wie die Projektsprecherin Claudia Lehmann laut einem Artikel von 'N-TV' mitteilte, habe es ein solches System, bei dem Milliarden öffentlich verfügbarer Daten verknüpft werden, in dieser Form noch nie gegeben. Unter dem Strich sollen dabei neue, vorher unbekannte Details sichtbar werden.

"Wir schaffen die Grundlage, um Daten transparenter zu gestalten und interessante Beziehungen zu entdecken", so Lehmann. Die eigentliche Entdeckung solcher Beziehungen zwischen Firmen und Politikern will man sodann jedem selbst überlassen.

Die Web-Anwendung kann ab 10. Juli dieses Jahres ausprobiert werden. Bei diesem Projekt, welches von IBM unterstützt wird, handelt es sich um eine von 13 Abschlussarbeiten, die Studenten der Informatik im Hasso-Plattner-Institut in Potsdam vorgestellt haben.
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