Preisabsprachen: Mehr Strafen gegen Infineon & Co.

Wirtschaft & Firmen Wegen illegaler Preisabsprachen müssen der deutsche Chiphersteller Infineon und eine Reihe weiterer Unternehmen aus der Branche nun auch Strafen an 33 US-Bundesstaaten zahlen. 173 Millionen Dollar werden insgesamt zusätzlich fällig. Zuvor mussten die Firmen bereits Strafzahlungen an die EU und die US-Bundesregierung leisten. Über die Höhe der Geldbußen der einzelnen Unternehmen liegen derzeit noch keine Informationen vor.

Die Preisabsprachen erfolgten im Zeitraum von 1998 bis 2002. Seitdem zogen sich die Verfahren hin. Seitens Infineon zeigte man sich erfreut, dass die langwierigen Rechtsstreitigkeiten nun abgeschlossen sind. Für die Geldstrafen hatte das Unternehmen bereits Rücklagen gebildet.

Neben Infineon waren Micron, Samsung, Hynix, Elpida, NEC, Hitachi, Toshiba, Mitsubishi Electric und Nanya Technology an dem Fall beteiligt. Auch Micron muss diesmal zahlen. Bei der EU kam das Unternehmen noch im Zuge einer Kronzeugenregelung schadlos davon, weil es durch seine Hinweise maßgeblich zum Ermittlungserfolg beigetragen hatte.
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