Google löscht erstmals Android-Apps aus der Ferne

Handys & Smartphones Google hat erstmals die im mobilen Betriebssystem Android implementierte Funktion "Remote Application Removal" genutzt. Damit lassen sich aus der Ferne Apps von den Smartphones der Kunden entfernen. Die beiden betroffenen Apps stammen von den Sicherheitsforschern aus dem Hause TippingPoint. Sie sollten demonstrieren, wie einfach es ist, Schadcode auf Android-Smartphones in Umlauf zu bringen. Zuvor hatte TippingPoint die beiden Anwendungen aus dem Android Market entfernt, doch bei einigen Nutzern waren sie noch installiert.

Aus diesem Grund hat sie Google nun aus der Ferne von den Geräten der Kunden gelöscht, heißt es im offiziellen Entwickler-Blog. Die Betroffenen erhielten eine Benachrichtigung über den Vorgang. Darüber will man im Normalfall über evtl. entstandene Sicherheitsrisiken aufklären. Diesmal ging von den beiden Demo-Apps aber keine Gefahr aus.

Remote Application Removal wurde entwickelt, um die Verbreitung von echter Malware verhindern zu können. Bislang musste man davon aber noch keinen Gebrauch machen. Auch andere Unternehmen haben derartige Features in ihre Systeme integriert, beispielsweise Amazon beim E-Book-Reader Kindle. Im letzten Jahr hatte man die E-Books "1984" und "Animal Farm" darüber gelöscht.
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