Twitter wird zu besserem Datenschutz gezwungen

Datenschutz Der Mikroblogging-Dienst Twitter wurde nach einer Untersuchung verschiedener Zwischenfälle von der US-Handelsbehörde FTC verpflichtet, bessere Sicherheits-Standards umzusetzen. Dabei handelt es sich überwiegend um Maßnahmen, die beim Umgang mit sensiblen Informationen ohnehin üblich sein sollten. So muss das Unternehmen seine Mitarbeiter verpflichten, Passwörter zu verwenden, die nicht einfach erraten werden können.

Außerdem dürfen diese dann beispielsweise nicht unverschlüsselt in einem E-Mail-Account gespeichert und müssen alle 90 Tage gewechselt werden. Der Zugang zum Administrations-Bereich Twitters muss außerdem so gestaltet werden, dass das Login gesperrt wird, wenn mehrere Male ein falsches Passwort eingegeben wurde. Der Zugriff auf den Bereich soll weiterhin auf bestimmte Mitarbeiter und IP-Adressen begrenzt werden.

Die FTC reagiert damit insbesondere auf den Fall des soeben zu einer Bewährungsstrafe verurteilten Franzosen mit dem Spitznamen "Croll". Dieser hatte sich Zugang zum Twitter-Backbone verschafft, indem er einfach Informationen über einige Twitter-Mitarbeiter sammelte und so ihre Passwörter erraten konnte.

Nach Angaben des Unternehmens habe man den größten Teil der Anforderungen der FTC bereits umgesetzt. Die Behörde will in den kommenden Wochen kontrollieren, ob Twitter den Weisungen nachkommt.
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