US-Staatsanwälte: Ermittlungen wegen Street View

Recht, Politik & EU Die zuständigen Staatsanwälte aus bis zu 30 US-amerikanischen Bundesstaaten wollen unter der Leitung des Generalstaatsanwalts aus Connecticut, Richard Blumenthal, Ermittlungen gegen den Internetkonzern Google aufnehmen. Genauer geht es dabei um den Dienst Street View, bei dem der Internetkonzern Google neben Bildmaterial auch persönliche Informationen aus den WLAN-Netzwerken der Bürger erfasst hat. Die konkreten Beweggründe, warum Google diese Daten erfasst hat, sollen nun offengelegt werden. Zudem sollen die Verbraucher erfahren, welche persönlichen Informationen gesammelt wurden.

Ähnlich wie von der französischen Datenschutzbehörde CNIL heißt es in den Vereinigten Staaten, dass zu den erfassten Datensätzen durchaus auch Passwörter und E-Mail-Inhalte gehören können.

Innerhalb von sieben Tagen soll Google nun die gesammelten Datensätze an die zuständigen Behörden in Frankreich übermitteln. Der Präsident der Datenschutzbehörde CNIL ist der Meinung, dass dieses Vorgehen dem Abhören von Telefongesprächen ähnelt.

Seit 2007 können die Internetnutzer aus den Vereinigten Staaten schon auf den Street View-Dienst zugreifen. Heftige Kritik an diesem Projekt gab es allerdings erst, nachdem bekannt wurde, dass Google auch Daten aus ungesicherten WLAN-Netzwerken gesammelt hatte. Der Generalstaatsanwalt Blumenthal ist der Meinung, dass Street View nicht Komplett-View bedeuten kann, teilte 'Focus' mit.
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