Strengere Regeln bei Domain-Registrierung gefordert

Internet & Webdienste Mehrere große Polizeibehörden haben von der Organisation zur Verwaltung der Namensräume im Internet ICANN Einschränkungen bei der Vergabepraxis von Domains gefordert. Dadurch soll es Kriminellen erschwert werden, mit immer neuen, leicht zu beschaffenden Adressen, aktiv zu werden. Bisher unterliegt die Registrierung einer Domain kaum Einschränkungen und kann faktisch komplett anonym erfolgen.

Auf dem derzeit tagenden ICANN-Kongress betonten die Vertreter der Polizeibehörden, dass die Branche sich selbst strengere Regeln auferlegen soll. Andernfalls wolle man sich gegenüber den Gesetzgebern für eine Regulierung einsetzen, berichtete das britische Magazin 'The Register'.

Es gibt derzeit verschiedene Vorschläge, wie die Domain-Registrierung verändert werden könnte, um Kriminellen das Leben schwerer zu machen. Dazu gehört unter anderem, mitzuspeichern, wann und von welcher IP-Adresse aus die Anmeldung erfolgte. Das würde eine Strafverfolgung später unter Umständen erleichtern.

Weitergehende Forderungen gehen bis zu einer Überprüfung der Identität des Domain-Anmelders. Dies dürfte sich allerdings kaum komplett durchsetzen lassen. Alle Maßnahmen würden die Registrierung allerdings wohl zumindest teurer machen.

Vorgetragen wurden die Forderungen unter anderem von Vertretern der US-Bundespolizei FBI und der britischen Behörde zur Bekämpfung des organisierten Verbrechens. Behörden aus über einem Dutzend Staaten sollen die Forderungen unterstützen, hieß es.
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