Raubkopierer nicht mehr Hauptfeind von Hollywood

Filesharing Filmfreunde, die "raubkopierte" Filme ohne Bezahlung über das Internet herunterladen, sind nicht mehr der größte Feind der Filmindustrie. Das liegt daran, dass es inzwischen Angebote gibt, die den Produzenten noch mehr Sorgen bereiten.

Gemeint sind illegale Abo-Dienste, die für eine geringe monatliche Gebühr beliebig viele Filme zum Download anbieten. Sie werden in einem so genannten "Cyberlocker" aufbewahrt, auf den jeder Zugriff erhält, der seinen monatlichen Geldbeitrag geleistet hat. Nutzungsrechte haben die Betreiber nicht - es handelt sich nach wie vor um illegal beschaffte Filmkopien, berichtet 'Reuters'.


Die meisten derartigen Anbieter verlangen für ihre Dienste rund fünf US-Dollar pro Monat und sind damit sehr erfolgreich. Tausende Filmliebhaber fallen auf derartige Angebote herein und beziehen neue Streifen voller Überzeugung, dass sie dafür bezahlt haben. Laut dem COO von Paramount Pictures, Fred Huntsberry, handelt es sich bei den Cyberlockern inzwischen um die bevorzugte Methode, illegale Filmkopien zu beziehen.

Die meisten derartigen Angebote werden aus Russland, der Ukraine, Kolumbien, Deutschland und der Schweiz betrieben. Huntsberry erklärte, dass viele der Websites besser aussehen als die professionellen Angebote der Filmgesellschaften. "Darin liegt die Ironie."
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"Huntsberry erklärte, dass viele der Websites besser aussehen als die professionellen Angebote der Filmgesellschaften." Ist doch logisch: Wenn man Milliarden von Dollar verprasst, um den kleinen Filesharer von nebenan dranzukriegen dann hat man für nen anständigen Webmaster eben kein Geld mehr.
 
@Turk_Turkleton: Was hat ein Webmaster mit dem Design einer Webseite zu tun?
 
[re:2] tomsan am 22.06.10 09:40 Uhr
(+11
@Turk_Turkleton: Ja, recht hast Du.... warum das eigene Angebot/Aufmachung verbessern. Eher rummaulen, wie schlecht die Welt doch ist. *g*
 
[re:3] zwutz am 22.06.10 09:41 Uhr
(+10
@GordonFlash: wenn mit "Webmaster" das Unternehmen gemeint ist, das für den Internetauftritt bezahlt wird, dann sehr viel
 
@Turk_Turkleton: Auf Empfehlung eines Freudnes habe ich mich neulich mal bei einer Kino-Seite in "to" umgesehen. Ich war vom Angebot und der Vielfalt - auch von der Qualität sehr positiv überrascht! Für soetwas würde ich sogar Geld ausgeben, wenn: Es komplett zum Download angeboten wäre (kein DRM-Streaming), wenn es nicht mehr als einen Euro pro Film kostet und ich die Daten auf einen eigenen Träger brennen kann! Eine aktuelle Kauf-DVD kostet im Geizmarkt gut 9,- Euro - ältere schon ab 5,- Euro. Ein Download sollte dann nicht mher als 1 Euro kosten, da Lager-, Transport und Materialkosten entfallen. - Na Contentindustrie? Wie wäre es mit meinem Angebot? Wollt ihr mein Geld oder bleibt es bei der illegalität?


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