Mac OS X: Kritik an 'heimlichem' Anti-Malware-Update

MacOS Der Softwarehersteller Apple hat mit dem jüngsten Update seines Betriebssystems Mac OS X Snow Leopard 10.6.4 nicht nur einige Kompatibilitäts-Updates gegen Probleme bei VPN-Verbindungen ausgeliefert, sondern auch einen Schutz gegen bestimmte Schadsoftware. Nach Angaben des Sicherheitsdienstleisters Sophos wurde mit dem Update auf Version 10.6.4 auch eine Signaturdatei aktualisiert, die das System vor einer Reihe von Schadprogrammen schützen soll. Laut Sophos wurde die Signatur der Malware HellRTS hinzugefügt, ohne dass Apple dies öffentlich machte.

HellRTS ist ein Trojaner für Mac OS X, der von Angreifern als iPhoto getarnt verbreitet wird. Er ermöglicht die Nutzung eines infizierten Systems als Spam-Server. Außerdem kann ein Angreifer praktisch die Kontrolle über das System erlangen, denn er bekommt Zugriff auf Dateien und kann Screenshots anfertigen.

Warum Apple die Nutzer von Mac OS X nicht über das Anti-Malware-Update informiert hat, ist unklar. Sophos kritisierte das "heimliche" Update, weil viele Anwender so in dem Glauben gelassen würden, ihr Mac sei von vornherein gegen Angriffe aus dem Internet gefeit. Zudem sei die Signaturdatei kein Ersatz für eine vollwertige Antivirus-Lösung.
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