Street View: Frankreich fordert WLAN-Datensätze

Wirtschaft & Firmen Im Rahmen des Street-View-Projekts hat Google auch in Frankreich persönliche Daten aus WLAN-Netzwerken gesammelt. Der Präsident der französischen Datenschutzbehörde CNIL ist der Meinung, dass dies dem Abhören von Telefongesprächen ähnelt. Den Angaben von CNIL zufolge, wurden sehr wohl Passwörter für E-Mail-Konten bei den Fahrten der Street View-Autos gesammelt. Auch in Frankreich habe der US-amerikanische Internetkonzern Teile des elektronischen Datenverkehrs aufgenommen.

Nun wird Google dazu aufgefordert, alle gesammelten Daten innerhalb von sieben Tagen zu übermitteln, teilte 'Futurezone' mit. Ob sich der Konzern darauf einlassen wird, ist allerdings fraglich.

Die französische Datenschutzbehörde ist ferner der Meinung, dass Google bei dieser Datenspeicherung, die ohne das Wissen der betroffenen Personen erfolgte, massiv in die Privatsphäre eingegriffen habe. Im September dieses Jahres will das Amt sodann über eine entsprechende Strafe entscheiden.

Der rheinland-pfälzische Datenschutzbeauftragte, Edgar Wagner, hat in dieser Woche einen Strafantrag gegen Google wegen diesen besagten WLAN-Mitschnitten gestellt. Zudem liefen kürzlich die Ermittlungen gegen Google in diesem Zusammenhang in Neuseeland und Australien an.
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