Motorola setzt bei Smartphones alles auf eine Karte

Wirtschaft & Firmen Motorola setzt bei seinem Handygeschäft offenbar alles auf eine Karte. Das Unternehmen will offenbar den größten Teil seiner Bargeld-Reserven in die Firmensparte stecken und diese dann abspalten.

Wie das 'Wall Street Journal' berichtet, sollen in einem ersten Schritt alle Schulden beglichen werden. Das übrig bleibende Geld - das sind etwa 3 Milliarden bis 4 Milliarden Dollar - soll dann in die Handy-Produktion gesteckt werden. Anschließend ist eine Abtrennung des Konzernteils vom übrigen Unternehmen geplant.


Wie die Wirtschaftszeitung aus informierten Kreisen erfahren haben will, werde die Handy-Sparte im Zuge dessen auch von Verpflichtungen wie Pensionszahlungen an die Beschäftigten befreit. Diese sollen vollständig beim Stammkonzern verbleiben.

Damit wird man wohl versuchen, dem Bereich die beste Ausgangsposition zu verschaffen, in dem Segment wieder anzugreifen. Motorola war früher der zweitgrößte Handy-Hersteller der Welt. Allerdings ruhte sich das Unternehmen zu lange auf einigen Erfolgen aus und fiel im Anschluss massiv zurück.

Aktuell kann Motorola aber wieder Morgenluft wittern. Insbesondere mit dem Android-Smartphone Droid gelang es dem Unternehmen, wieder ein Modell auf den Markt zu bringen, das die Nutzer ähnlich begeisterte wie das letzte Spitzenprodukt Razr.
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Aha, sie spalten sich, um dann 2 Jahre später wieder zu fusionieren... und bei jeder Teilung und Fusion geht das natürlich auf Kosten der Angestellten, während die Aktieninhaber nur die Dollarzeichen im Auge haben. Kann man nur hoffen dass diese Strategie gut geht. Ich bezweifel es aber aus irgendwelchen Gründen...
 
@Rikibu: Dass sie sich erst aufspalten und dann doch wieder zusammengehen ist nicht so unwahrscheinlich. Die Telekom hat das ja auch so gemacht. Erst ein unternehmen, dann T-Com, T-Online, T-Mobile, dann werden T-Com und T-Online auf einmal T-Home und dann werden T-home und T-mobile wieder zusammengeführt. Es kann aber auch sein dass Motorola die Handysparte verkaufen will was dann hoffentlich nicht so endet wie bei Siemens.
 
Ich versteh immer noch nicht warum das Razr so ein Erfolg war, ich hatte das Gerät und wollte es nach wenigen Tagen schon wieder los werden, da die Menüführung so bescheiden war
 
@niko86: Die Grösse (Display, bzw sehr flach), Optik, klangvoller Markenname, überschaubarer Preis...... doch, der Erfolg kommt nicht von woher. Glaube auch nicht, das viele sich über die Menüführung beschweren. Die meisten halten sich nicht lange im Menü aus. Telefoniern. SMS. Gut ist.
 
@niko86: Es sah zu der damaligen Zeit verdammt gut aus.


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