Isohunt will Schließungs-Verfügung nicht hinnehmen

Filesharing Der Betreiber der BitTorrent-Suchmaschine Isohunt will sich nicht mit der Schließung der Seite durch eine gerichtliche Verfügung abfinden und zieht vor das US-Bundesberufungsgericht, berichtet das US-Magazin 'Wired'. In erster Instanz hatte ein Bezirksgericht die Seite als illegales Angebot eingestuft, da es Nutzern unrechtmäßig den Zugang zu urheberrechtlich geschützten Inhalten ermöglicht. Im Widerspruch gegen die Entscheidung heißt es nun, dass eine solche Qualifizierung deutlich zu weit gehe.

So wird bemängelt, dass beispielsweise nicht in Betracht gezogen wurde, lediglich bestimmte Schlüsselwörter zu sperren, die eindeutig auf geschützte Inhalte verweisen. Allerdings würde dies die aktive Mitarbeit der Rechteinhaber erfordern.

Diese müssten den Betreibern nicht nur die entsprechenden Keyword mitteilen. In einigen Fällen wäre es auch notwendig, die Hash-Schlüssel zu nutzen, um konkrete Dateien aus den Suchergebnissen herauszunehmen. Schließlich wäre es nicht eindeutig, ob bei der Suche nach "Wizard of Oz" nach dem urheberrechtlich geschützten Film oder dem inzwischen gemeinfreien Buch gesucht wird.

Mit der Bewertung des Falles durch das Berufungsgericht würde erstmals in den USA in höherer Instanz über den rechtlichen Status von BitTorrent-Suchmaschinen entschieden. Frühere Auseinandersetzungen entschieden sich vor niedrigeren Gerichten, da die Betreiber meist nicht den Willen oder das Geld für längere Rechtsstreitigkeiten hatten.
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