Chatroulette soll via Filter-Software seriöser werden

Social Media Andrey Ternovskiy, der Gründer von Chatroulette, wird derzeit verstärkt von interessierten Investoren unter Druck gesetzt. Diese wollen die Bekanntheit der Marke nutzen, um ein Geschäft aufzuziehen, berichtete 'TechCrunch'. Allerdings gibt es dabei ein Problem: Der Service, über den Nutzer zufällig miteinander per Videochat in Kontakt gebracht werden, wird in zunehmendem Maße auch von Anwendern mit exibitionistischen Neigungen genutzt. Diese präsentieren sich den mit ihnen verbundenen Nutzern beim Masturbieren.

Die Investoren befürchten daher, dass der Wert der Marke schnell verfällt und wollen Ternovskiy möglichst bald dazu bringen, Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Der Betreiber lehnte die Angebote, bei der Einrichtung entsprechender Filtersysteme, aber ab.

Allerdings hat dies wohl ausschließlich den Hintergrund, dass Ternovskiy die Seite nicht mit ausschließlich finanziell interessierten Investoren teilen will. Statt dessen will er selbstständig dafür sorgen, dass die Seriosität des Angebotes verbessert wird. Eine Software im Hintergrund soll zukünftig schnell erkennen, ob Nutzer sich entblößen und sie dann nicht mehr an Anwender weitervermitteln, die dies nicht wünschen.

Hilfe erhält er dabei von Shawn Fanning, dem Gründer der Filesharing-Plattform Napster. Dieser steht Ternovskiy nach eigenen Angaben als unabhängiger und unbezahlter Berater zur Seite. "Ich bin fasziniert von Chatroulette und Andrey und ich will ihm helfen, wo ich kann", so Fanning.

So könnte der Dienst zukünftig vielleicht tatsächlich zu dem Ort werden, der er eigentlich sein sollte: Eine Plattform, um unkompliziert weltweit mit Menschen in Kontakt zu treten, ohne vorher bereits eine Auswahl nach bestimmten Interessen getroffen zu haben.
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