Telekom-Spitzelaffäre: Keine Anklage gegen Ex-Chefs

Recht, Politik & EU Die Staatsanwaltschaft Bonn hat die Ermittlungen hinsichtlich der Spitzelaffäre bei der Deutschen Telekom abgeschlossen. Die zur fraglichen Zeit tätigen Top-Manager des Unternehmens haben dabei nichts zu befürchten. Gegen vier Beschuldigte werde Anklage vor dem Landgericht Bonn erhoben, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Ihnen wird gemeinschaftlicher strafbarer Verstoß gegen das Datenschutzgesetz und Verletzung des Fernmeldegeheimnisses bzw. die Beihilfe dazu vorgeworfen.

Der damalige Leiter eines Teilbereichs Konzernsicherheit muss sich außerdem wegen Untreue und Betrugs in teils schweren Fällen verantworten. Wegen Beihilfe dazu wird außerdem ein Unternehmer aus Berlin vor Gericht gestellt. Alle Beschuldigten sollen daran beteiligt gewesen sein, bei der Suche nach einem Presseinformanten im Aufsichtsrat illegale Methoden eingesetzt zu haben.

Den Angaben zufolge haben die Ermittlungen keine Konsequenzen für den ehemaligen Telekom-Chef Kai-Uwe Ricke, den Ex-Aufsichtsratsvorsitzenden Klaus Zumwinkel und den Gesamtleiter der Konzernsicherheit. Gegen diese sei das Verfahren mangels hinreichenden Tatverdachts eingestellt worden.
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