UK: Massive Kürzungen bei Internet-Polizeieinheit

Recht, Politik & EU Obwohl Sicherheitsexperten immer wieder darauf hinwiesen, dass die Bedrohungen durch Kriminelle im Internet weiter steigen wird, streicht man der britischen Spezialabteilung für den Bereich Gelder.

Wie das Magazin 'The Register' unter Berufung auf informierte Quellen aus Regierungskreisen berichtete, werden der Police Central eCrime Unit (PCeU) zukünftig 4,2 Millionen Euro pro Jahr vom Innenministerium zugeteilt. Das sind 30 Prozent weniger als bisher.


Einen weiteren Teil des Etats erhält die Einheit von der Metropolitan Police. Dadurch sinkt das gesamte Budget nur noch um 14 Prozent. Allerdings dürfte auch dies dazu führen, dass es den Beamten in der nächsten Zeit noch schwerer fallen wird, effektiv gegen Internet-Kriminalität vorzugehen.

Die Kürzung ist vor allem ein schwerer Rückschlag für die stellvertretende Polizeipräsidentin Janet Williams, unter derer Führung die PCeU steht. Im März hatte sie noch klargestellt, dass es sich beim aktuellen Etat um verhältnismäßig wenig Geld handelt und Hoffnungen geäußert, dass der Kampf gegen Straftäter im Netz von der Regierung bald stärker finanziell unterstützt wird.

50 Ermittler sind derzeit bei der PCeU tätig. Neben dem eingeschränkten Budget haben diese noch weitere Probleme. So ist es schwer, zusätzliche Fachkräfte zu finden. Sicherheits-Experten verdienen in der freien Wirtschaft in der Regel ein Vielfaches von den Gehältern im öffentlichen Dienst.
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Jössas. Ist denen durch das Überwachen der Bürger jetzt das Geld für die Bekämpfung der Kriminalität ausgegangen oder was ist dort los?
 
@XP SP4: finden auch keine dummen die dort für nen appel und nen ei arbeiten wollen:-)auch in deutschland sind viele stellen im öffentlichen dienst nicht zubesetzen weil die arbeit niemand machen will für low.
 
@rotti1970: doch bei uns werden ja it profis als 1 euro jobber angestellt.
 
@rotti1970: Warum bekommt er Minus? Er hat nichts falsches geschrieben. Auch wenn es viele nicht wahr haben wollen. Selbst bei der aktuellen Arbeitsmarktsituation ist der öffentliche Dienst bei uns offenbar noch unattraktiv genug, dass sich für nicht wenige Stellen keine geeigneten Bewerber finden. Und damit meine ich nicht nur Stellen für Spezialisten. Auch bei ganz normalen Stellen nimmt dieses Problem zu. Das war auch einer der Kernpunkte, weshalb Verdi mit Lohnforderungen auf die Straße gegangen ist.
 
@karstenschilder: ich gebe grundsätzlich keine bewertungen,oder hab ich mit deinem beitrag was falsch verstanden?


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