Street View: In Australien laufen Ermittlungen an

Wirtschaft & Firmen Wegen der mutmaßlichen Verletzung der Privatsphäre von Internetnutzern hat die australische Regierung eine Untersuchung gegen Google eingeleitet. Damit reagiert man auf zahlreiche Beschwerden, teilte Generalstaatsanwalt Robert McClelland mit. Diesbezüglich ist in Australien die Rede von einer massiven Datenschutzverletzung durch den Street View-Dienst und die damit verbundene Erfassung von WLAN-Daten. Dieser Meinung ist auch der Kommunikationsminister Stephen Conroy. Er selbst bezeichnet diesen Vorfall als den größten einzelnen Verstoß in der Geschichte der Privatsphäre.

Eine Pressesprecherin von Google hat sich bereits zu diesen Geschehnissen in Australien ausgelassen. Wie unter anderem in Deutschland, werde man nun in Australien für alle möglichen Fragen zur Verfügung stehen, heißt es in einem Artikel der 'BBC'.

Mitte Mai bestätigte Google offiziell, dass im Rahmen der Bilderfassung für Street View auch "Datenfragmente" aus offenen WLANs gesammelt wurden. Angeblich fand diese Erfassung aber nicht absichtlich statt, sondern sei auf einen Fehler in der eingesetzten Software zurückzuführen. Da das eingesetzte WLAN-Erfassungssystem fünfmal pro Sekunde den Kanal wechselt, wurden laut Google kaum relevante Daten gesammelt.

Einige genauere Erkenntnisse ließ in der Zwischenzeit der Landesdatenschutzbeauftragte Johannes Caspar verlauten. Bisher konnte man die eingesetzte Software ausgewertet und die Datenverarbeitungsprozesse im Wesentlichen nachvollziehen.
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