Open Pandora: Vorbesteller erhalten erste Konsolen

Weitere Konsolen Seit geraumer Zeit dauern nun die Arbeiten am Spielehandheld Pandora, bei dem das Augenmerk auf quelloffene Software gelegt wird, an. Vorbesteller haben nun die ersten Versionen des Linux-Spielehandhelds erhalten.

Inzwischen dürften rund 60 Geräte bei den Vorbestellern eingegangen sein, heißt es. Probleme zeichneten sich diesbezüglich bisher noch nicht ab. Grundsätzlich zeigen sich die Entwickler des Handhelds, der auf Linux basiert, stolz über diese Leistung. Immerhin wurde das Projekt nicht von einem finanzstarken Konzern unterstützt.

Pandora - Linux-basierter Spielehandheld

Die erste Charge dieser Geräte beläuft sich auf 4000 Geräte. Diese Anzahl der Handhelds ist laut den getroffenen Bekanntmachungen bereits ausverkauft. Die zweite Charge umfasst hingegen 8000 Geräte. Auch hierbei zeichne sich eine überaus große Nachfrage ab, teilte der Hersteller mit.

Bei Pandora wird auf eine angepasste Version von Angström-Linux als Betriebssystem gesetzt. Die Benutzer können dieses Betriebssystem nach ihren individuellen Bedürfnissen und ohne Einschränkungen anpassen. Unter der Haube kommen ein 600 MHz starker ARM Cortex-A8, sowie 512 MByte NAND-Speicher und 256 MByte RAM zum Einsatz. Dank zwei SDHC-Slots lässt sich der Speicherplatz erweitern.


Den Käufern stehen Schnittstellen für USB 2.0, Bluetooth, Kopfhörer, Stereo-Ein- und Ausgänge und ein S-Videoausgang zur Verfügung. In Sachen WLAN unterstützt der Handheld IEEE 802.11b/g. Verbaut wurde in dem 335 Gramm schweren Handheld zudem ein Mikrofon und ein 4.000-mAh-Akku, der für eine Stromversorgung von rund 10 Stunden sorgen soll.

16,7 Millionen Farben kann das 4,3 Zoll große Display, welches eine Auflösung von 800 x 480 Pixel ermöglicht, darstellen. Neben einem numerischen und einem 43 Tasten QWERTY-Keypad, verfügt der Handheld über zwei analoge Controller und ein digitales DPad für Spiele.

Bestellungen für die zweite Charge des Linux-Handhelds können voraussichtlich im Laufe dieses Monats abgegeben werden. Das Gerät kostet 300 Euro und kann über die offizielle Webseite bestellt werden.
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Mir hat neulich schonmal ein Kollege von dem Ding erzählt.. klang eig. gar nicht mal so schlecht. Was mich aber ein wenig wundert (auch wenn das evtl. an der Perspektive des Bildes liegen könnte) ist, dass das gute Stück unglaublich "dick und klobig" wirkt. Naja, täuscht bestimmt - und der Preis ist für das was drin steckt denke ich auch völlig in Ordnung.
 
@kazesama: Der Preis ist für 300 Euro angemessen? und jeder schimpft auf die PSP die gerade mal 139 Euro kostet.
 
@kazesama: Im Golem-Video siehst du besser wie es aussieht: http://bit.ly/aUBgmx
 
@kazesama: Auf der offiziellen Webseite gibt es jede Menge Bilder und Fotos von Prototypen, da erkennt man die Größenverhältnisse besser.
 
@Hakan: Die PSP hat ja auch nur die halbe Leistung und keinen Touchscreen. Von daher finde ich den Preis nicht schlecht.


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