Steve Jobs begründet Entscheidung gegen Flash

Personen aus der Wirtschaft Steve Jobs war in der letzten Nacht zu Gast bei der D8 Conference und stellte sich dort einem Interview. Dabei sprach er unter anderem über seine Entscheidung, Adobes Flash-Technologie nicht zu unterstützen. Auf die Frage, ob er es nicht unfair gegenüber den Kunden findet, keine Flash-Inhalte auf dem iPhone und iPad zu unterstützen, erklärte er, dass Apple keine Firma mit unbegrenzten Ressourcen ist. Um erfolgreich zu sein, muss man auf "das richtige technische Pferd setzen". Deshalb wählt man Technologien, von denen man glaubt, dass sie eine Zukunft haben.

Jobs merkte an, dass Apple das erste Unternehmen war, das der Diskette den Laufpass gegeben hat. Später war man dann unter den ersten, die die USB-Schnittstelle aufgegriffen haben. "Wenn man sich von Dingen verabschiedet, wird man von manchen Leuten als verrückt bezeichnet. Manchmal muss man einfach auf das richtige Pferd setzen, um in die Zukunft zu reiten. Flash hatte seine Zeit, doch nun ist HTML 5 im Kommen. Die Videos sehen besser aus und funktionieren auch besser. Man benötigt kein Plugin um sie abzuspielen. Zwar liegen noch immer 75 Prozent aller Videos im Flash-Format vor, doch ein großer Teil ist bereits HTML5-kompatibel", führte der Apple-Boss aus.

"Wir sind nicht losgezogen um einen Streit über Flash zu schaffen. Wir haben lediglich eine technische Entscheidung getroffen." Jobs erklärte, dass es Adobe war, das die Thematik zu einem Streitthema gemacht hat, da man ein Problem mit dem iPad hatte. Man wollte es sich nicht länger gefallen lassen, dass man von Adobe schlecht geredet wird. Deshalb schrieb der Steve Jobs seine Gedanken über Flash nieder und machte diese öffentlich.

Steve Jobs musste sich abschließend der Frage stellen, was er den Personen antwortet, die sich Flash-Support auf dem iPad wünschen. "Wir wollen lediglich großartige Produkte schaffen. Wir glauben nicht das Flash ein großartiges Produkt ausmacht, weshalb wir es herauslassen. Stattdessen konzentrieren wir uns auf Technologien, die im Aufwind sind. Wenn wir erfolgreich sind, werden die Leute das Produkt kaufen. Falls nicht, greifen sie nicht zu. Und ich denke, dass die Leute das iPad mögen. Wir verkaufen derzeit ca. alle 3 Sekunden ein Exemplar."
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