Wave 4: Ein erster Blick auf "Windows Live Sync"

Microsoft In der vergangenen Woche haben wir in einem Artikel bereits einen Überblick über einige neue Features der mit der vierten Welle einhergehenden Windows Live Essentials gegeben. Nun sind weitere Informationen zu Windows Live Sync bekannt.
Nähere Details und einige erste Bilder wurden vom Online-Portal 'Liveside' veröffentlicht. Wie auf den Screenshots ersichtlich ist, wurde die Oberfläche der Windows Live Sync gründlich überarbeitet. Enthalten sind in dieser Anwendung auch Funktionen aus Live Mesh. Ein wesentliches Feature der Windows Live Sync ist die Möglichkeit, Dateien direkt mit der Cloud synchronisieren zu können.


Sollte Live Mesh auf den Systemen der Anwender bereits vorhanden sein, so wird es bei der Installation von Windows Live Sync automatisch entfernt. Im Zuge dieses Vorgangs ist es erforderlich, alle bereits vorgenommenen Einstellungen erneut vorzunehmen.

Die Status-Übersicht gibt den Benutzern einen Überblick über die für die Synchronisierung festgelegten Ordner. An dieser Stelle lassen sich durch einen Klick auf die "View Permissions"-Schalfläche nähere Informationen zur Synchronisation einsehen. Unter anderem kann dort festgelegt werden, wohin diese Daten gespeichert werden.

Windows Live Sync
Windows Live Sync - Zum Vergrößern ins Bild klicken

Die Anwender haben hierbei die Option, ihre persönlichen Dateien mit anderen Rechnern oder direkt mit dem Cloud-Dienst von Microsoft namens Skydrive zu synchronisieren.

Den Informationen von Liveside zufolge, die bisher noch nicht von Microsoft bestätigt wurden, werden den Nutzern zwei GByte Speicherplatz zur Verfügung stehen, wenn die Wahl auf die Skydrive-Synchronisierung fällt. Der Vorgang der Synchronisierung findet dabei stets automatisch und im Hintergrund statt.

Windows Live Wave 4 Windows Live Wave 4 Windows Live Wave 4

Abgesehen von Daten lassen sich mit Windows Live Sync auch Programmeinstellungen zwischen verschiedenen Rechnern abgleichen. Gegenwärtig stehe diese Option jedoch nur für den Internet Explorer und für Microsoft Office zur Verfügung, heißt es. In Zukunft sollen weitere Anwendungen hinzukommen.

Wie schon in unserem Artikel über die neuen Features der Windows Live Essentials angekündigt, können sich die Nutzer von Live Sync per Remote Desktop auf andere Rechner verbinden. Aktivieren lässt sich diese Funktion über die "Remote"-Schaltfläche. Remote-Verbindungen können sodann über die Webseite Windows Live Devices oder über direkt per Windows Live Sync von einem anderen Rechner aus aufgebaut werden.

Bei dieser Anwendung fällt eine große Ähnlichkeit zur "Live Mesh Remote Desktop"-Funktionalität auf. Dies hat damit zu tun, dass diese Technologie von Live Mesh direkt in die Windows Live Sync portiert und integriert wurde.
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