Datenschützer kritisieren neue Facebook-Richtlinien

Internet & Webdienste Verschiedene Datenschutzorganisationen haben die jüngst erfolgte Änderung der Privatsphäre-Einstellungen auf Facebook kritisiert. In bestimmten Bereichen handle es sich nach wie vor um ein nicht zufriedenstellendes Ergebnis, heißt es. Jeff Chester vom Center for Digital Democracy spricht sich beispielsweise für ein Einschreiten der Behörden aus. Seiner Meinung nach ist es erforderlich, dass sich auch der Gesetzgeber mit dieser heimlichen und beträchtlichen Datensammlung beschäftigt. Wünschenswert wäre es, wenn die Nutzer aktiv ihre Daten freigeben müssten.

In gewisser Weise beschäftigen sich US-amerikanische Behörden bereits mit dieser Thematik. Unter anderem führt die Handelskommission bereits erste Untersuchungen durch. Überdies wird an einem Gesetzesentwurf in den Vereinigten Staaten gearbeitet.

Barry Schnitt von Facebook vertritt eine ganz andere Haltung im Hinblick auf dieses Thema. Vergleichbare Aufklärungsbemühungen, wie sie gegenwärtig bei Facebook stattfinden, habe es in der Vergangenheit noch bei keiner anderen Plattform gegeben, sagte Schnitt.

Auch die Electronic Frontier Foundation (EFF) hat zu dieser Änderung der Privatsphäre-Einstellungen einen Kommentar abgegeben. Zwar würden dadurch nicht alle Bedenken aus der Welt geschafft, insgesamt sei diese Änderung jedoch ein Schritt in die richtige Richtung, heißt es von der EFF.
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