x86-Server mit Windows und Linux erleben Boom

Wirtschaft & Firmen Der globale Server-Markt wurde durch die Weltwirtschaftskrise kräftig durcheinander gewirbelt. Insbesondere die Hersteller teurerer Unix-Systeme hatten Probleme.
Der Umsatz mit den Rechnern kletterte im ersten Quartal dieses Jahres auf 10,4 Milliarden Dollar, teilte das Marktforschungsunternehmen IDC mit. Im Jahresvergleich entspricht das einem Wachstum um 4,6 Prozent. Gemessen an den Stückzahlen wuchs der Markt allerdings um 23,2 Prozent.

An der hohen Differenz zeigt sich, dass sich vor allem preiswertere Server einer hohen Nachfrage erfreuten. Viele Unternehmen kauften sehr bewusst in Bereichen neue Geräte zu, wo sie gebraucht wurden und eng umrissene Aufgaben zu übernehmen hatten.

Die vielseitigen, aber auch teuren Mainframes entwickelten sich dabei zu Ladenhütern. So verlor IBM beispielsweise nach einem Umsatzrückgang um 1,4 Prozent beim Marktanteil 1,7 Prozentpunkte und landete letztlich bei 27,5 Prozent. Den Spitzenplatz, den sich das Unternehmen vor einem Jahr noch mit HP teilte, musste man somit abgeben.

Einen noch höheren Einbruch verzeichnete das erst kürzlich von Oracle übernommene Sun Microsystems. Dessen Umsatz brach um 31,9 Prozent ein. Der Marktanteil reduzierte sich so von 10,1 auf 6,2 Prozent.

Ein deutliches Umsatzplus bei den Servern erzielten hingegen Anbieter kleinerer x86-Systeme wie HP (+16,3 Prozent) und Dell (#51,9 Prozent). Beide konnten ihren Marktenteil solide ausbauen.

Die Entwicklung spiegelt sich auch bei der Verteilung der Betriebssysteme wieder. So wurden beispielsweise deutlich mehr Windows-Server verkauft als noch vor einem Jahr. Noch stärker legten Linux-Systeme zu. Verluste verzeichnete hingegen das Unix-Segment.
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