Irischer Provider sperrt ab sofort Filesharer aus

Filesharing Der größte irische Provider Eircom hat am gestrigen Montag damit begonnen, sein lange geplantes System zum Aussperren von Filesharern umzusetzen. Nach drei Verwarnungen wird der Internetzugang gesperrt. Laut einem Bericht der 'Irish Times' sieht diese Three-Strikes-Regelung vor, dass der Internetzugang nach drei Verwarnungen für eine Woche abgeschaltet wird. Sollte man nochmals gegen das Urheberrecht verstoßen, wird die Leitung für ein Jahr gekappt. Beim ersten Verstoß wird der Kunde telefonisch darüber informiert, anschließend wird auf E-Mails und Briefe gesetzt.

Derzeit befinden sich rund 50 IP-Adressen in der Datenbank von Eircom, die von der Musikindustrie geliefert wurden. Wird ein Kunde damit in Verbindung gebracht, erfolgt eine Verwarnung. Etwa 750.000 Kunden aus Irland sind von dieser neuen Maßnahme betroffen.

Den jetzt eingeführten Sperren für Filesharer ging ein Rechtstreit mit den Plattenlabels EMI, Sony BMG, Universal und Warner voraus. Sie wollten den Provider dazu zwingen, Filtersoftware einzusetzen, um den illegalen Download urheberrechtlich geschützter Musik zu unterbinden. Die nun umgesetzte Lösung hält man für sinnvoller, da eine Studie bescheinigt, dass 80 Prozent der Surfer von illegalen Filesharing-Aktivitäten absehen, nachdem sie verwarnt wurden.
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