AMD bringt neue CPUs für Notebooks und Netbooks

Notebook Der CPU-Hersteller AMD hat in Cannes seine beiden neuen Notebook-Plattformen "Danube" und "Nile" vorgestellt. Die neuen Prozessoren sollen vom Netbook bis zum Quad-Core High-End-Notebook alle möglichen Systeme abdecken. "Danube" und "Nile" sind die letzten Notebook-CPUs auf Basis der inzwischen in die Jahre gekommenen K10-Architektur.Erst 2011 will AMD mit "Sabine" und "Brazos" die ersten "Fusion"-Prozessoren auf den Markt bringen, bei denen eine Grafiklösung integriert wird.

Mit den neuen AMD Phenom II X920, N930 und P920, die jeweils mit 2,3, 2,0 und 1,6 GHz arbeiten und eine TDP von 45, 35 und 25 Watt aufweisen, gibt es erstmals Quad-Core-CPUs von AMD für Notebooks. Auch die Triple-Core-Chips AMD Phenom II N830 und P820 mit ihren Taktraten von 2,1 und 1,8 GHz sind neu. Ihre TDP gibt AMD mit jeweils 35 beziehungsweise 25 Watt.

Hinzu kommen mit dem AMD Phenom II X620 und N620 kommen zwei Dual-Core-CPUs mit jeweils 3,1 und 2,8 GHz Einzug. Alle neuen Notebook-CPUs nutzen den "Camplain"-Kern, müssen aber ohne einen Level3-Cache auskommen. Stattdessen ist der L2-Cache bei den Quad- und Dual-Core-CPUs jeweils zwei Megabyte groß. Die Triple-Core-Prozessoren haben jeweils 1,5 MB L2-Cache.


AMD produziert die neuen Notebook-CPUs auch weiterhin einem 45-Nanometer-Prozess. Angeblich kommen durch Verbesserungen aber geringere Verbräuche zustande. Unter anderem können die neuen Chips nun in einen sparsameren Stand-By-Modus versetzt werden. Bei den Top-Modellen kann die Software "Overdrive" nun auch am Notebook zur Übertaktung verwendet werden.

Ultra-Thin-Notebooks will AMD mit neuen Turion II-CPUs ebenfalls bedienen. Diese Chips sind allesamt zweikernig und arbeiten mit Taktraten von 2,2 bis 2,7 Gigahertz. Sie haben ein oder zwei Megabyte Level2-Cache und Leistungsaufnahmen von 25 bis 35 Watt. Sie sind Teil der "Nile"-Plattform.


Auch im Bereich der Netbooks will AMD nun langsam Boden gut machen, konnte man den noch jungen Low-End-Markt doch bisher nicht wirklich bedienen. Für 10-Zoll-Netbooks soll der neue AMD V105 eingesetzt werden, der über einen einzelnen Rechenkern mit 1,2 GHz taktet. Im Vergleich zum aktuellen Intel Atom N450 mit seinen 5,5 Watt fällt die TDP des V105 mit 12 Watt deutlich höher aus und dieser hat dabei keinen Grafikkern integriert.

AMD will seine neuen Netbook-Chips allerdings vor allem als Teil einer neuen Art von Mini-Laptops verstanden wissen. Diese so genannten "HD Netbooks" werden dazu zusätzlich mit einem ATI Radeon HD 4225 Grafikprozessor ausgerüstet, der in der Lage ist, auch Full-HD-Videos per HDMI in voller Auflösung auszugeben. Als erstes Beispiel für ein HD-Netbook hat AMD-Partner Acer den Acer Aspire One 521 vorgestellt.
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