Freenet macht mehr Gewinn mit weniger Kunden

Wirtschaft & Firmen Das Telekommunikationsunternehmen Freenet konnte seinen Gewinn trotz rückläufiger Kundenzahlen und daraus folgender Umsatzrückgänge steigern und zusätzlich Schulden abbauen. 20,8 Millionen Euro Überschuss konnte das Unternehmen verzeichnen. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres lag man erst bei rund 600.000 Euro. Das Umsatz reduzierte sich im Jahresvergleich von 888 Millionen Euro auf 806,1 Millionen Euro, teilte Freenet heute in Büdelsdorf mit.

700 Millionen Euro Schulden sind derzeit noch in den Konzernbilanzen verzeichnet. Das sind rund 10 Prozent weniger als noch vor einem Jahr. Damit wurde nach Angaben von Firmenchef Christoph Vilanek ein Niveau erreicht, das es zukünftig erlaubt, Dividenden an die Aktionäre auszuschütten.

Die positive Entwicklung resultierte insbesondere aus dem Mobilfunkgeschäft. Hier sank die Kundenzahl zwar von 18,53 Millionen auf 17,51 Millionen. Allerdings sei dies den Angaben zufolge vor allem der Konzentration auf die Vertragskunden geschuldet, die höhere Gewinnmargen bringen. Prepaid-Nutzer fielen so weg.

Das EBITDA-Ergebnis des Geschäftsbereiches konnte dadurch um 6,3 Prozent auf 71,6 Millionen Euro verbessert werden. Der Mobilfunk trägt inzwischen zu 97 Prozent zu den Einnahmen des Unternehmens bei. Der Rest verteilt sich auf Portalgeschäft, Schmalband-Zugänge zum Internet und B2B-Services.
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