Nanodots-Chip mit 4 Terabit als Flash-Alternative

Forschung & Wissenschaft Forschern an der North Carolina State University ist es gelungen, einen Chip mit einer bisher noch nie erreichten Speicherkapazität zu konstruieren. Dieser könnte später einmal in SSDs zum Einsatz kommen. Durch den Einsatz so genannter magnetischer Nanodots auf einem Silizium-Träger wurde die Speicherdichte enorm erhöht. Die Strukturweite bei dieser Form der Chiparchitektur liegt bei lediglich sechs Nanometern. Jeder einzelne Nanodot speichert dabei ein Bit.

Wie der Leiter des Forschungsprojekts Jay Narayan laut einem Bericht des britischen Magazins 'ThinQ' mitteilte, lässt sich so auf einem Quadratzoll Fläche eine Menge an Informationen speichern, die über einer Milliarde Seiten Papier entspricht.

Technisch ausgedrückt bedeutet dies: Auf einem Chip mit 4 Quadratzentimetern Fläche, welche auch größere Flash-Module erreichen, können 4 Terabit bzw. 512 Gigabyte gespeichert werden. Die Technologie soll in weniger als fünf Jahren Marktreife erlangen.

Im Vergleich zu anderen Speichertechnologien, die deutlich höhere Kapazitäten zulassen, sollen die Herstellungskosten nach bisherigen Erkenntnissen recht gering sein. Als nächsten Forschungsschritt benannten die Forscher die Entwicklung eines passenden Packaging-Mechanismus, mit dem der Chip vor Umwelteinflüssen geschützt wird.
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