Google: Viele alte Android-Versionen im Einsatz

Handys & Smartphones Google hat von Mitte April bis Anfang Mai die Zugriffe auf den Android Market beobachtet und dabei eine Statistik erstellt, aus der hervorgeht, wie stark die einzelnen Versionen des Betriebssystems verbreitet sind. So fand man heraus, dass die veralteten Versionen 1.5 und 1.6 den größten Teil ausmachen. Zwei Drittel aller Android-Nutzer verwenden diese Versionen. Das aktuelle Android 2.1 wird bereits auf 32,4 Prozent aller Geräte eingesetzt. Die Version 2.0.x wird nur von knapp einem Prozent verwendet.

Android Verteilung Das Problem: Einige Apps setzen die Android-Version 2.1 voraus. Das jüngste Beispiel ist die offizielle Twitter-App. Das kleine Programm ist wirklich gelungen, kann aber nur von einem kleinen Teil der Android-Nutzer eingesetzt werden. Zudem können die Smartphone-Besitzer mit einer alten Android-Ausgabe nicht die neuen Features nutzen, die Google seinem Betriebssystem später spendiert hat.

Auf der vom 19. bis 20. Mai stattfindenden Entwicklerkonferenz Google I/O wird voraussichtlich die Version 2.2 vorgestellt. Dann existiert eine weitere Ausgabe, die von Drittentwicklern berücksichtigt werden muss. Die Unterstützung älterer Versionen wird damit immer unwahrscheinlicher.

Man kann nur hoffen, dass Google dieses Problem wirklich ernst nimmt und eine Lösung findet. Die Hersteller der Smartphones sind offenbar damit überfordert, regelmäßig Updates auf die jeweils aktuellste Version auszuliefern. Das liegt vor allem an den teilweise umfangreichen Veränderungen, die am Betriebssystem vorgenommen werden. Ein Update bedeutet in diesen Fällen viel Aufwand. Zudem sind es nicht nur die Hersteller der Geräte, die Updates liefern müssen, sondern auch die Netzbetreiber, die nochmals angepasste (gebrandete) Varianten verkaufen.

In der Vergangenheit wurde bereits die Möglichkeit diskutiert, dass Google Teile des Betriebssystems über den Android Market aktualisieren könnte. Zumindest einzelne Komponenten, die nur wenige Abhängigkeiten aufweisen, könnten so mit neuen Features versorgt werden. Google Maps beispielsweise wird bereits seit einiger Zeit regelmäßig aktualisiert.

Dass Google eine Statistik angefertigt hat, die die Verbreitung der einzelnen Android-Versionen zeigt, ist ein Zeichen dafür, dass man sich der Problematik zumindest bewusst ist. Man darf gespannt sein, welche Ankündigungen es auf der Google I/O geben wird.
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