PS3: Sammelklage wegen entferntem Linux-Support

Sony Konsolen In den USA wurde gegen Sony eine Sammelklage eingereicht, in der dem Unternehmen Vertragsbruch vorgeworfen wird. Der Klageführer Anthony Ventura bezieht sich damit auf die Entfernung der Linux-Unterstützung. Am 1. April hatte Sony mit dem Firmware-Update 3.21 die Funktion zum Installieren eines anderen Betriebssystems entfernt. Ventura argumentiert, dass dies für ihn damals ein entscheidender Kaufgrund gewesen ist. Aufgrund dieser Funktionalität war er bereit, einen wesentlich höheren Kaufpreis als für Konkurrenzprodukte auszugeben.

In der Klageschrift behauptet er nun, dass sich Sony mit der Entfernung dieser Funktion einen unlauteren Wettbewerbsvorteil verschafft hat. So soll Sony durch das Bewerben dieser Funktion gegen den Consumer Legal Remedies Act verstoßen haben. Weiterhin beanstandet Ventura eine Formulierung in den Geschäftsbedingungen von Sony. Darin heißt es, dass sich das Unternehmen jederzeit das Recht vorbehält, Funktionen und Dienste der Playstation 3 zu ändern oder zu entfernen. Dies soll gegen §1770 des Civil Code verstoßen.

Für die Kunden, die sich zwischen dem 17. November 2006 und dem 27. März 2010 eine Playstation 3 in den USA gekauft haben, verlangt er nun Schadenersatz über 5 Millionen US-Dollar. Sony hatte die Entfernung der Linux-Unterstützung mit Sicherheitsbedenken begründet. Hacker hätten damit Raubkopien der Spiele nutzen können.
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