38 Infinity-Ward-Mitarbeiter verklagen Activision

Recht, Politik & EU Der Streit zwischen dem Entwicklerstudio Infinity Ward und dem Publisher Activision Blizzard geht in eine neue Runde. 38 ehemalige und aktuelle Mitarbeiter der Macher des Ego-Shooters "Call of Duty" haben eine Klage eingereicht. Darin behaupten sie, dass Activision Blizzard ihnen noch zwischen 75 und 125 Millionen US-Dollar an Bonuszahlungen schuldet. Die Klage wurde von der "Infinity Ward Employee Group" eingereicht, die 38 Entwickler von "Call of Duty: Modern Warfare 2" vertritt. Einige Wochen zuvor hatten die ehemaligen Chefs von Infinity Ward, Jason West und Vince Zampella, eine Klage über 36 Millionen US-Dollar gegen den Publisher eingereicht.

In der neuen Klageschrift heißt es, dass Activision Blizzard die Bonuszahlungen bewusst zurückhält, um die Mitarbeiter in der Firma zu halten. Sie sollen angeblich "Modern Warfare 3" fertigstellen, bevor sie mit dem Geld rechnen können. Der Anwalt der Infinity-Ward-Mitarbeiter, Bruce Isaacs, sagte gegenüber 'g4tv.com', dass einige Leute gegen ihren Willen bei Infinity Ward bleiben müssen, um die versprochenen Bonuszahlungen zu erhalten.

West und Zampella haben inzwischen ein neues Entwicklerstudio namens Respawn Entertainment gegründet, das von Electronic Arts unterstützt wird. Laut der Gaming-Website 'Kotaku' haben inzwischen 26 Mitarbeiter von Infinity Ward zu Respawn gewechselt.
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