Schweiz: 'Öko-Terroristen' planten Anschlag auf IBM

Wirtschaft & Firmen Die Schweizer Polizei hat offenbar einen Anschlag auf den IT-Konzern IBM verhindert. Diesen soll eine italienische Gruppe mit dem Namen "Il Silvestre" vorbereitet haben. Die Behörden hatten laut einem Bericht der Zeitung 'SonntagsBlick' ein Auto angehalten und kontrolliert. In diesem wurden größere Mengen Sprengstoff und ein bereits ausgefertigtes Bekennerschreiben gefunden. Die Insassen - zwei Italiener und ein Schweizer aus dem italienisch-sprachigen Landesteil - wurden verhaftet.

Nach dem bisherigen Erkenntnisstand sollen die wenige Kilometer vor einem neuen Nanotechnologie-Zentrum IBMs in der Nähe von Zürich gestoppt worden sein. In der Anlage wird sich das Unternehmen zukünftig auch mit Forschungen im Bereich der Biotechnologie beschäftigen.

Dies machte die Einrichtung wohl zum Ziel der Gruppe, die aus dem anarchistischen Spektrum stammt und vorwiegend aus umweltpolitischen Motiven heraus aktiv wird. Sie sollen bereits mehrfach Brandanschläge auf Häuser rechter Politiker und auf Einrichtungen von Pharma- und Energiekonzernen begangen haben.

Einer der drei Verhafteten hat deshalb wohl bereits mehrere Jahre im Gefängnis verbracht. Il Silvestre wird dem Umfeld der Anarchistengruppe Cellule di Offensiva Rivoluzionaria (COR) zugerechnet. Diese gilt als eine Nachfolgeorganisation der Roten Brigaden, der italienischen Variante der Roten Armee Fraktion (RAF).
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