Software-Updates: Nutzer sind weiterhin nachlässig

Sicherheitslücken Microsoft hat die achte Auflage des Security Intelligence Report (SIR) veröffentlicht. Dabei stellte sich heraus, dass sowohl Privatanwender, als auch Unternehmen weiterhin nachlässig im Umgang mit Software-Aktualisierungen sind. Mit veralteter Software setzen sich die Nutzer selbst einem unnötigen Sicherheitsrisiko aus, welches beispielsweise von Angreifern zur Verbreitung von Schadcode genutzt werden könnte. Viele Benutzer sollen sogar über Jahre hinweg kein einziges Programm-Update durchführen, heißt es in dem Bericht.

Als Beispiel wurden in diesem Zusammenhang einige Nutzer der Bürosuite Office 2003 angegeben. Bei dieser Auswertung hat sich herausgestellt, dass seit der Installation vor sieben Jahren häufiger kein einziges Update installiert wurde.

In den Augen von Tom Köhler, dem Direktor der Informationssicherheit bei Microsoft Deutschland, spielt beim Thema Sicherheit die Installation von Updates eine zentrale Rolle. Darüber hinaus tragen auch ein gesundes Misstrauen und eine aktuelle Anti-Viren-Lösung zum Schutz der Anwender bei.

Ferner ist den Entwicklern von Microsoft die nach wie vor große Verbreitungsrate des Internet Explorers in der Version 6 ein Dorn im Auge. Der kostenlose Umstieg auf den Internet Explorer 8 wird allen Anwendern nicht zuletzt wegen dem deutlich höheren Schutzniveau dringend empfohlen.

Zum dritten Mal in Folge sind die Infektionsraten in Deutschland laut den Beobachtungen von Microsoft gesunken. Im zweiten Halbjahr des vergangenen Jahres wurden angeblich nur 0,22 der Computer in Deutschland infiziert. Ganz anders gestalte sich dieser Sachverhalt in der Türkei. Dort sind rund zwei Prozent der Systeme infiziert, teilte Microsoft mit.

Die größte Gefahr geht in Deutschland nach wie vor von Trojanern aus. Auch diesbezüglich zeichne sich zwar ein Rückgang ab, dennoch wurden aber im zweiten Halbjahr 2009 immer noch 373.861 Computer mit Trojanern infiziert.

Microsoft veröffentlicht den Security Intelligence Report halbjährlich und berücksichtigt dabei die anonymisierten Daten von rund 500 Mio. Windows-Computern aus 26 Ländern. Die Informationen stammen beispielsweise von Bing, Windows Live Hotmail, eigener Security-Software oder dem Software Removal Tool.
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