Tablet-PC: Erste "WePad"-Tester geben ihr Urteil ab

Notebook Am gestrigen Montag wurde einer Gruppe von Bloggern und Journalisten der Tablet-PC WePad in Berlin erneut vorgestellt. Dabei zeichnete sich laut einem Bericht der 'FTD' ein vorsichtig positives Fazit ab. In dem besagten Artikel heißt es, dass das WePad technisch mit dem iPad mithalten kann und in einigen Teilen sogar überlegen ist. Gemeint ist damit beispielsweise das Feature "Multi-Tasking", welches der auf Linux basierende Tablet-PC im Gegensatz zu Apples iPad von Anfang an unterstützen wird.

Rund 800 Gramm bringt das WePad mit 3G-Unterstützung auf die Waage und fällt somit 120 Gramm schwerer als das iPad aus. Überdies bringt das Gerät zwei USB-Anschlüsse, eine integrierte Kamera und einen SD-Kartenslot mit.

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Einschränkungen soll es allerdings noch im Hinblick auf die eingesetzte Software geben. Grundsätzlich erfolgt die Navigation mit dem Daumen über Touch-Steuerelemente am Rand des Displays. So können die Nutzer beispielsweise mit dem rechten Daumen im Bildschirm nach unten und oben navigieren und einzelne Anwendungen mit dem Finger steuern.

Im Hinblick auf die Benutzerfreundlichkeit heißt es in dem veröffentlichten Testurteil, dass das iPad aus dem Hause Apple besser abgeschnitten habe. Zudem stehen für das iPad deutlich mehr Anwendungen über den App Store zur Verfügung, als für das WePad, heißt es von der FTD. Dem hält der Hersteller entgegen, dass zukünftig zumindest theoretisch alle Linux- und Android-Anwendungen auf dem WePad laufen werden.


Den Entwicklern zufolge will man in Zukunft über den Meta-Store den WePad-Kunden auch Anwendungen, die für das Betriebssystem Android entwickelt wurden, anbieten. Gegenwärtig sollen diese Anwendungen noch in einer virtuellen Umgebung laufen. Dank dem "Experten-Modus" ist auch eine direkte Installation der Anwendungen möglich.

Für Aufsehen sorgte kürzlich der Umstand, dass im Rahmen der ersten Präsentation des Geräts zwar ein fertiges Hardware-Design gezeigt werden konnte, die Benutzeroberfläche des WePad-Betriebssystems aber lediglich anhand eines Video-Loops zu sehen war. Wie der Chef der Neofonie GmbH Helmut Hoffer von Ankershoffen mitteilte, wurde jedoch im Vorfeld darauf hingewiesen, dass die Oberfläche nur in Form von einem Demovideo vorgestellt werden würde.

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Einen ersten Prototyp hat die Neofonie GmbH in Berlin am 12. April dieses Jahres vorgestellt. Den damals getroffenen Aussagen zufolge soll das vom taiwanischen Vertragsfertiger Pegatron produzierte Gerät ab August in Deutschland auf den Markt kommen.

Mit der Vorbestellphase will der Hersteller laut der getroffenen Ankündigung ab heute beginnen. Das Gerät mit WLAN-Unterstützung wird 449 Euro kosten, während das Modell mit HD-Beschleuniger, GPS und 3G-Unterstützung 569 Euro kosten wird.
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