eBay sorgt sich um stärker werdenden US-Dollar

Wirtschaft & Firmen Der Online-Händler eBay konnte seine Ergebnisse im zweiten Geschäftsquartal zwar verbessern, löste mit einer verhaltenen Prognose aber eine missmutige Reaktion an der Börse aus. Wie das Unternehmen mitteilte, kletterte der Umsatz im Jahresvergleich leicht von 2,15 Milliarden Dollar auf 2,2 Milliarden Dollar. Daraus ergab sich eine Steigerung des Nettogewinns von 357 Millionen Dollar auf 398 Millionen Dollar.

Im gesamten Geschäftsjahr erwartet das eBay-Management einen Umsatz, der sich im Bereich von 8,8 Milliarden Dollar bis 9,1 Milliarden Dollar bewegt. Diese Prognose reicht gerade so an die Erwartungen, die die Börsen-Analysten an das Unternehmen setzen, heran.

Die Anleger hatten sich also letztlich etwas mehr aus den Bemühungen zur Verbesserung der Geschäftsstrukturen versprochen. Allerdings sieht das eBay-Management eben auch jene Faktoren, die sich nicht von ihm selbst beeinflussen lassen.

Wie Finanzchef Bob Swan ausführte, geht man von einem stärker werdenden US-Dollar aus. Dies würde dazu führen, dass das Auslandsgeschäft weniger stark zu einer Steigerung der Einnahmen beiträgt. Angesichts dessen, dass die Umsatzsteigerung des Gesamtkonzerns im letzten Quartal 9 Prozent betrug, in den USA aber nur 4 Prozent, kann dies deutlich sichtbare Folgen haben.
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