FBI überführt Spammer mit Hilfe von Google Docs

Spam & Phishing Das FBI konnte im letzten Jahr Spammer mit Hilfe des Google-Dienstes Docs überführen. Die Beschuldigten hatten im Online-Office des Suchmaschinenbetreibers Dokumente abgelegt, die sie eindeutig als Spam-Versender identifizierten. Laut einem Bericht des Magazins 'Wired' wurden Levi Beers und Chris de Diego beschuldigt, die Firma Pulse Marketing zu betreiben und darüber illegal mit Hilfe einer Mail-Kampagne das Diät-Präparat Acai Pure zu bewerben. Das FBI konnte einen Durchsuchungsbeschluss erwirken, mit dem auch die Dokumente und E-Mails bei Google durchsucht werden durften.

Innerhalb von 10 Tagen hatte Google die von den Ermittlungsbehörden angeforderten Informationen zusammengestellt. In einer Tabelle wurde der Versand von über 3 Millionen Werbe-Mails dokumentiert. Zudem war eine Aufstellung von 8.000 Yahoo-Mail-Accounts enthalten, bei deren Registrierung falsche Angaben gemacht wurden. Dies verstößt in den USA gegen den CAN-SPAM Act.

Wired geht davon aus, dass dies der erste Fall ist, bei dem die Spam-Versender zu sehr auf Cloud-Computing-Dienste vertraut haben. Das FBI hielt sich bei der Informationsbeschaffung an die Forderungen von Datenschützern. Sie verlangen, dass auch in der Cloud abgelegte Daten nur mit einem Durchsuchungsbeschluss abgefragt werden dürfen. Theoretisch wäre dies auch deutlich einfacher über den Stored Communications Act möglich gewesen. Der Verdacht für den Zugriff auf Daten lässt sich damit juristisch einfacher belegen.
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