Schüler-Überwachung per Webcam: Neue Details

Datenschutz Im Fall der Überwachung von Schülern aus Lower Merion, eines Vorortes von Philadelphia, über die Webcams ihrer Notebooks, liegen nun weitergehende Informationen vor.

Die Sache wurde im Februar publik, als die Familie Robbins das Schulamt des Ortes wegen der Verletzung ihrer Privatsphäre verklagte. Sie gab an, dass die Schul-Notebooks heimlich Aufnahmen der Schüler anfertigten, wenn diese zu Hause waren, und an die Behörde übermittelte.


Der Anwalt der Familie, Mark Haltzman, gab nun laut dem 'Philadelphia Inquirer' bekannt, dass ihm Informationen vorliegen, nach denen so zehntausende Bilder angesammelt wurden. Allein von Blake Robbins, dem 15-jährigen Sohn der Kläger, habe das System rund 400 Fotos gemacht. Auf diesen ist er unter anderem schlafend zu sehen.

Weiterhin sollen Aufzeichnungen darüber gemacht worden sein, welche Webseiten mit dem jeweiligen Gerät besucht wurden. Haltzman gab an, über eine Reihe von E-Mails zu verfügen, aus denen hervorgeht, dass die Überwachung kein Ausnahmefall war und sich Mitarbeiter des Schulamtes darüber amüsierten, dass die Aufnahmen einer Soap Opera gleichen.

Das würde die bisherigen Aussagen des Schulamtes als falsch herausstellen. Dessen Admins hatten zwar eingestanden, das Überwachungssystem eingesetzt zu haben - allerdings nur, wenn der fragliche Rechner gestohlen oder verloren geglaubt war.

Demnach hätten die Robbins die Leihgebühr von 55 Dollar nicht gezahlt und der Rechner sei unberechtigt vom Sohn mit nach Hause genommen worden. Die große Zahl der aufgenommenen Bilder stellt die Sache für Haltzman hingegen eher so dar, dass die Schüler regelmäßig überwacht wurden.
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Ich wollte mich auch erst aufregen, über diesen Eingriff in die Privatspeere. Aber wenn es nachweisbar nur bei entwendeten Geräten gemacht wurde, ist es okay. Die Familie als Gerätedieb soll sich nicht aufregen, sondern das Geld nachzahlen.
 
@modelcaster: Haste auch mehr als 3 Sätze gelesen?
 
@modelcaster: das glaubst du echt?! Ein Anruf bei der Familie nach dem verbleib der Gebühr wäre angemessen gewesen. Aber nicht eine Totalüberwachung wie vermutlich mehrfach geschehen. Und was sollen dann mehrere Hundert Bilder von den Personen? Schliesslich war der Verbleib der Gerätes doch beaknnnt!
 
@modelcaster: Du hast den Artikel nicht verstanden...
 
@modelcaster: ok...wenn dein Arbeitgeber das bei dir macht? vlt wirst du noch beim geschlechtsverkehr gefilm? sowas ist unter aller Sau und ein grosser eingriff in die Privatsphäre!!!


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