Gema steigert Umsatz, keine Einigung mit YouTube

Wirtschaft & Firmen Die Gema konnte ihren Ertrag im letzten Jahr steigen. Die Musikrechte-Verwalter konnten 713 Millionen Euro an die Künstler ausschütten, 1,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Mit YouTube konnte man sich aber weiterhin nicht auf einen Vertrag einigen. 841 Millionen Euro konnte die Gema im letzten Jahr einnehmen - im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung um 2,2 Prozent. Der Vorstandsvorsitzende der Gema, Harald Heker, ist der Meinung, dass sich diese Zahlen in Anbetracht der wirtschaftlichen Situation durchaus sehen lassen können.

Mit Downloads und Klingeltönen konnte die Gema deutlich mehr verdienen. 45 Prozent mehr Einnahmen als im Vorjahr konnten verzeichnet werden. Heker hält dies jedoch für eine traurige Zahl. Seiner Meinung nach müsste die Politik noch stärker gegen Urheberrechtsverletzungen vorgehen. Zudem würde er sich europaweit einheitliche Regeln für die Verwaltung von Urheberrechten wünschen.

Gegenüber der Nachrichtenagentur 'dpa' sagte Heker, dass man die Frage nach den Musik-Videos bei YouTube noch immer nicht klären konnte. Die Verhandlungen laufen weiterhin. Im März 2009 war der Vertrag zwischen Google und der Gema ausgelaufen. Seitdem findet man bei YouTube keine Videos von Künstlern, deren Rechte von der Gema vertreten werden.
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