Macher von Call of Duty wechseln zu Electronic Arts

Wirtschaft & Firmen Nachdem die beiden Chefs von Infinity Ward, Jason West und Vince Zampella, vom Publisher Activision Blizzard gefeuert und verklagt wurden, wechseln sie nun zu Electronic Arts und gründen dort ihr eigenes Studio.

Respawn Entertainment heißt das neue Studio der beiden Entwickler, die maßgeblich zum Erfolg der Shooter-Reihe "Call of Duty" beigetragen haben. In einer Pressemitteilung von Electronic Arts heißt es, dass man sehr eng mit Respawn Entertainment zusammenarbeiten wird und die weltweite Vermarktung und den Vertrieb von Spielen übernehmen wird, die dort entstehen. In erster Linie dürfte es sich dabei um Shooter handeln, wie der Name des Entwicklerstudios bereits andeutet.


Ein neues "Call of Duty" wird man von Respawn Entertainment nicht erwarten können, denn die Rechte dafür liegen beim Publisher Activision Blizzard. West und Zampella haben daraus gelernt und haben diesmal ausgehandelt, dass alle Rechte der entstehenden Projekte beim Studio liegen werden und nicht beim Publisher.

Das noch junge Studio sucht nun neue Mitarbeiter, die sich an kommenden Projekten beteiligen werden. Bis auf eine E-Mail-Adresse für Bewerbungen ist auf der offiziellen Website nichts hinterlegt. Man darf gespannt sein, wie viele ehemalige Kollegen die beiden Chefs für sich gewinnen können. Die Stimmung bei Infinity Ward scheint derzeit nicht die beste zu sein.

Nachdem West und Zampella ihren ehemaligen Arbeitgeber verklagt haben, reichte dieser nun in dieser Woche eine Gegenklage ein. Darin heißt es, dass sich Jason West und Vince Zampella von wertvollen und verantwortungsvollen Führungskräften in ungehorsame und egoistische Intriganten verwandelt haben, die das Eigentum des Publishers für ihr persönliches Vermögen verwenden wollen. In der Klage werden den beiden Machern der bekannten Shooter-Reihe "Call of Duty" diverse Vertragsverletzungen vorgeworfen.
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Ob EA da die beste Wahl war? Ich weiß es nicht. Einerseits hasse ich EA für den ganzen Bockmist den sie verzapft haben, andererseits haben sie sich scheinbar gebessert. Auf jedenfall werden wir diesbezüglich noch jede Menge interessante News lesen dürfen.
 
@fredinator: News in 3 Tagen: "Ehemalige IW-Chefs kündigen bei EA. Zitat: Sklavenarbeit ist nichts dagegen". Naja, der Kunde weiss ja nicht wie ActivisionBlizzard mit ihren Entwicklern so umgeht, oder ob EA noch schlimmer ist. Wird sich bald rausstellen.
 
[re:2] d2kx am 12.04.10 17:41 Uhr
(+2
@fredinator: Also vor ein paar Monaten/Jahren habe ich EA ja gehasst, aber im Vergleich zu Ubisoft (Kopierschutz) und Activision (Drecksmanagement) sind die im Moment echt spitze :)
 
@Pineparty: Naja wie es scheint haben die sich durch Verträge mehr oder weniger abgesichert. Wenn EA nur als Publisher fungiert sollte es keine Probleme geben. (siehe Valve) Wenn es anders ist hätten die lieber dorthin gehen sollen.
 
@fredinator: aber, in diesem studio dürfen sie alles selbst bestimmen, solange EA am schluss gut abkassieren kann ;)


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