Java-Vater James Gosling schmeißt bei Oracle hin

Personen aus der Wirtschaft Infolge der Übernahme des IT-Konzerns Sun Microsystems durch den Software-Hersteller Oracle hat sich James Gosling, der Vater der Programmiersprache Java, aus dem Unternehmen zurückgezogen. Wie Gosling in seinem Blog mitteilte, habe er das Büro bei seinem bisherigen Arbeitgeber bereits am 2. April geräumt. Bis zum jetzigen Zeitpunkt trat er noch keine neue Stelle an und machte auch keine Angaben dazu, wo er zukünftig tätig sein wolle.

Zu den Gründen für seine Kündigung wollte Gosling keine näheren Aussagen treffen. "Alles, was ich akkurat und ehrlich sagen könnte, würde mehr Unheil als Gutes bringen", erklärte er. Dies lässt darauf schließen, dass sein Rückzug direkt mit der Situation nach der Übernahme Suns durch Oracle zusammenhängt.

Auch der bisherige Sun-Chef Jonathan Schwartz und der XML-Erfinder Tim Bray hatten sich nach der Akquisition durch Oracle bereits von ihrer bisherigen Firma getrennt.

Gosling baute im Jahr 1991 bei Sun Microsystems eine Projektgruppe auf, die an einer objektorientierten Programmiersprache arbeiten sollte, deren Code ohne Anpassungen auf verschiedenen Plattformen läuft. Diese trug damals noch den Arbeitstitel Oak.

Im Zuge des zunehmenden Wachstums des Internets, auf das mit verschiedenen Systemen zugegriffen wurde, trat die Sprache schließlich als Java ihren Siegeszug an. Sie ist heute auf verschiedensten Plattformen wie Computern, Handys und Embedded-Systemen zu finden.
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