Google-Gründer enttäuscht von Microsoft in China

Wirtschaft & Firmen Google-Mitbegründer Sergey Brin ist von Microsoft enttäuscht. Seiner Meinung nach hat sich Microsoft mit seinem China-Geschäft gegen die Redefreiheit und gegen die Menschenrechte ausgesprochen, nur um Google zu widersprechen. In einem Interview mit der britischen Zeitung 'The Guardian' sagte Brin, dass Washington seinen Standpunkt in Bezug auf die Internetzensur in China deutlich machen sollte. Er glaubt, dass es für die USA hohe Priorität haben sollte, gegen die von der chinesischen Regierung auferlegten Einschränkungen vorzugehen. Mit Hilfe einer ausgeklügelten Technik sperrt China den Zugriff auf zahlreiche Websites, darunter YouTube, MySpace und Facebook.

In Bezug auf Microsoft erklärte Brin, dass das Unternehmen aus Redmond in China so gut wie keinen Marktanteil besitzt. Microsoft sprach sich also nur gegen Menschrechte und Redefreiheit aus, um Google zu widersprechen, glaubt der Google-Mitbegründer. Damit nimmt er Bezug auf die Aussagen von Bill Gates. Dieser hatte erklärt, dass man sich als Unternehmen entscheiden muss, ob man die Gesetze eines Landes, in dem man Geschäfte machen will, einhält oder nicht.

Google hatte am Montag die Zensurmaßnahmen seiner chinesischen Suchmaschine deaktiviert, indem google.cn auf google.com.hk weitergeleitet wird. Durch diesen "Trick" gelten die Gesetze der Sonderzone Hongkong, in der es keine Internetzensur gibt. Grund dafür sind die Regelungen, die Großbritannien bei der Rückgabe der ehemaligen Kolonie mit China ausgehandelt hat. China hält die Entscheidung von Google für "total falsch" und kündigte Konsequenzen an.
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