Kampf gegen Betrug: .ru-Registrierung komplizierter

Spam & Phishing Russland führt im Kampf gegen Betrüger, die über das Internet agieren, schärfere Reglements für die Vergabe von .ru-Domains ein. Diese sind bisher frei verfügbar. Zukünftig müssen Privatpersonen allerdings eine Kopie ihres Passes hinterlegen, wenn sie eine neue Domain registrieren wollen. Unternehmen müssen dem entsprechend ihren Handelsregister-Eintrag angeben, wenn sie eine neue Adresse anmelden wollen.

Dies soll es Betrügern erschweren, weiterhin ohne Probleme immer neue Domains registrieren zu können, die dann genutzt werden, um Internet-Nutzer hinters Licht zu führen. Die bisherige Vergabe-Praxis der Registrare macht es den Strafverfolgungsbehörden nahezu unmöglich, nachträglich die Besitzer der Domain ausfindig zu machen.

Ebenso schwer ist es, betrügerische oder andere illegale Inhalte aus dem Netz zu bekommen. Immer wenn es den Behörden gelingt, die Abschaltung einer Domain zu veranlassen, tauchen die Seiten kurz darauf mit neuen Adressen im Netz auf.

Die Registrare und Provider sehen in der neuen Regelung aber keine Lösung des Problems. Für sie wird die Bereitstellung von Adressen nun aufwändiger und teurer. Die Täter aber, so erklärten sie, würden nun aber auf andere Regionen ausweichen, wo die Registrierung ebenso einfach ist, wie bisher in Russland.
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