Bayern gegen Konzentration von Web, TV und Radio

Recht, Politik & EU Bayerns Medienminister Siegfried Schneider hat sich für eine zügige Erneuerung des Medienkonzentrationsrechts ausgesprochen. Das soll die Vielfalt in der Medienlandschaft erhalten.

"An einer Reform des Medienkonzentrationsrechts führt kein Weg vorbei. Wir brauchen überzeugende Antworten auf die steigende Bedeutung des Internets und den Trend zur Konzentration", sagte Schneider anlässlich einer entsprechenden Untersuchung des Marktforschungsinstitutes TNS Infratest.


Die Zahl von Medienunternehmen, die sowohl im Printbereich als auch im Rundfunk und im Internet präsent sind, wachse national wie international. Schneider sieht darin die Gefahr einer zu starken Homogenisierung der Presselandschaft.

Dabei müsse insbesondere auch das sich wandelnde Nutzungsverhalten Berücksichtigung finden. "Noch ist das Fernsehen Leitmedium, aber bei den jungen Menschen übernimmt das Internet diese Rolle. Dafür müssen wir rechtzeitig ein passendes Konzept entwickeln", forderte der Minister.

Der Gesetzgeber dürfe sich nicht scheuen, mit der Heranziehung empirischer Daten neue Wege in der Konzentrationskontrolle zu beschreiten. "Eile ist geboten, denn es geht um Vielfalt einerseits und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit deutscher Medienunternehmen andererseits", sagte Schneider.
Diese Nachricht empfehlen:
 
Und was ist dabei sein Ansatz? Will er nun jeden per Gesetz zur Tageszeitung verpflichten?
 
@Nelson2k3: Kann er ruhig. Dann soll er mir die aber kostenfrei nach Hause liefern.
 
@Nelson2k3: Warum es geht, hast Du nun nicht verstanden oder? Lies doch erst mal nach, was das entsprechende Gesetz sagt, dann weißt Du auch, warum er dass aufs Internet anpassen will. Von Tageszeitung war nie die rede!
 
"Die Zahl von Medienunternehmen, die sowohl im Printbereich als auch im Rundfunk und im Internet präsent sind, wachse national wie international." Öhm, ist das nicht genau das Gegenteil von einer Konzentration?
 
@Johnny Cache: Nicht, wenn alle über das Gleiche berichten. Die Gefahr besteht wohl darin, dass es viele kleine Medienunternehmen gibt, von denen kaum welche groß genug sind, um unabhängig zu sein.


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen

Schreiben Sie uns Ihre Meinung, bewerten Sie Kommentare oder diskutieren Sie mit anderen WinFuture.de Lesern!

Melden Sie sich jetzt kostenlos an
oder verwenden Sie Ihren bestehenden Zugang.

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

Community

  • Neue Kommentare
  • Neue Mitglieder

WinFuture wird gehostet von Artfiles

MSDN Online

News zu IT Pro- und Dev-Tools