Spielekonsolen behindern offenbar das Lernen

Forschung & Wissenschaft Spielekonsolen haben offenbar einen negativen Einfluss auf die schulische Entwicklung von Heranwachsenden. Insbesondere Jungen sind laut einer Studie von dem Effekt betroffen.

Forscher der Denison University aus dem US-Bundesstaat Ohio haben erstmals eine kontrollierte Untersuchung zu dem Thema durchgeführt. Dabei verteilten sie Playstation 2-Konsolen an zufällig ausgewählte Schüler. Lehrer, die selbst nicht wussten, wer von ihren Zöglingen ein Gerät erhalten hatte, wurden anschließend über einige Zeit zu den schulischen Leistungen befragt. Die Ergebnisse der Studie wurden in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins 'Psychological Science' veröffentlicht.


Dabei zeigte sich, dass jene Schüler, die nun eine Spielekonsole ihr Eigen nannten, im Durchschnitt eine langsamere Weiterentwicklung ihrer Lese- und Schreibfähigkeiten an den Tag legten. Auch die Probleme in anderen Lernbereichen nahmen zu.

Die Forscher wollen ihre Ergebnisse aber nicht so verstanden wissen, dass Eltern ihre Kinder von Spielekonsolen fernhalten sollen. "Videospiele sind nicht an sich schlecht", erklärte der an der Studie beteiligte Psychologe Robert Weis. "Es bedeutet lediglich, dass das Nutzungsverhalten der Kinder beobachtet und der Umfang der Nutzung gelenkt werden sollte."

Laut Weis beschränkten sich die Probleme auf die schulische Entwicklung. Er führt dies darauf zurück, dass die jeweiligen Kinder in ihrer Freizeit schlicht weniger Zeit damit verbringen zu lesen oder schulische Themen mit ihren Eltern zu besprechen. Eine Zunahme an Verhaltensauffälligkeiten konnte hingegen nicht beobachtet werden.

Laut Weis sind allerdings längerfristige Untersuchungen notwendig. Die beschriebene Studie beschränkte sich auf einen Zeitraum von vier Monaten. Es müsse aber geprüft werden, ob sich das Verhältnis zwischen der Nutzung von Spielekonsolen und anderen Aktivitäten, die die schulische Entwicklung eher fördern, normalisiert, wenn das Gerät nicht mehr neu für die Kinder ist.
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Kann ich nicht behaupten! Hatte Konsolen und war nie schlecht in der Schule (1er und 2er Note) Habe von morgens bis abends geockt.
 
@Shellshokk: Es hat dank englischer Spiele teils meine Englisch Kenntnisse richtig gepusht. War durchgehend bester in Englisch ;)
 
@Shellshokk: du bist ja auch das ÜberWunderkind das alles schon von Geburt an konnte -.- es soll aber tatsächlich Kinder geben die, ohne Mittags zu lernen im Unterricht nicht mitkommen, und wenn diese nicht von ihren Eltern "gesteuert2 werden sitzen sie womöglich nur vor der Konsole anstatt zu lernen....
 
@Shellshokk: Auf was für einer Schulform warst du denn und welchen Abschluss hast du gemacht?
 
@Unclebence: Ich habe auch (übertrieben) viel gezockt, das habe ich auch von der 7.-9. Klasse an den Noten gemerkt. In der 10. habe ich gemerkt das ich das packen muss und habe trotzdem Zocken und Lernen noch gut zusammen bekommen und habe den Abschluss (den ich angestrebt habe) "locker" bekommen.


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