Farbige E-Book-Panels von E Ink ab Anfang 2011

Monitore & Displays Anfang 2011 sollen die ersten E-Book-Reader mit Panels von E Ink auf den Markt kommen, die auch farbige Inhalte anzeigen können. Diese sollen die derzeit eingesetzten monochromen Displays perspektivisch ablösen.

Die ersten entsprechenden Geräte wird wohl das chinesische Unternehmen Hanvon produzieren. Das geht aus einem Interview des Magazins 'Xconomy' mit T.H. Peng, Executive Vice President beim E Ink-Mutterkonzern Prime View International (PVI) hervor.


Die Panels von E Ink kommen aktuell in den E-Book-Readern von Amazon, Barnes & Noble sowie Sony zum Einsatz. Das Unternehmen ist daher in dem Bereich Marktführer.

Der Start des Readers von Hanvon stelle "die erste Phase für unser Farb-Produkt dar" erklärte Peng. Der Hersteller habe für die Entwicklung seines Gerätes einen starken finanziellen Rückhalt seitens verschiedener Investoren erhalten, so das E Ink einige Hoffnungen in das Projekt steckt.

Peng gibt aber auch zu, dass die Farbqualität auf den E-Paper-Panels anfangs nicht so gut sein werde, wie bei LCDs. Seitdem die Firma allerdings im vergangenen Jahr von PVI übernommen wurde, stehen ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung, um die Entwicklung schneller voranzutreiben. Aktuell stellt das Unternehmen zahlreiche neue Ingenieure ein.

Aber auch mit dem aktuellen Produkt sieht Peng den Hersteller für den Konkurrenzkampf mit LCD-basierten Geräten wie dem iPad gerüstet. Diese seien zum Lesen von Büchern kaum geeignet. "LCD kann Farben und Videos in voller Bandbreite wiedergeben und die Displays sehen sehr gut aus, es gibt aber auch eine Menge Probleme", so Peng.

So sei das Lesen auf diesen Panels schnell ermüdend. Peng glaubt daher nicht, dass das iPad eine große Karriere als E-Book-Reader hinlegen wird. "Wir sind aber überzeugt, dass die Existenz des iPads gut für uns ist", sagte er. Denn nie zuvor sei so breit über das digitale Publishing und E-Books berichtet worden. Die Aufmerksamkeit der Verbraucher werde daher aktuell in bisher nicht gekannten Ausmaß auf den Bereich gelenkt.
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Sehr schön. Die eInk Displays sind in meinen Augen eh umwerfend und lassen alle anderen Techniken im Regen stehen, wenn es zB um ebooks geht. Freut mich, dass es im Bereich Farbdisplays nun dort auch vorangeht.
 
bin mal gespannt. denke mal, das Qualcomm mit seinem Mirasol vorher den Markt abräumen wird: http://www.youtube.com/watch?v=PRbI09euepM
 
Ich finde E Ink ein gutes und ausbaufähiges Produkt, dass noch ganz am Anfang steht. Es ist aber überzogen zu sagen, dass LCD für Bücher kaum geeignet sein. Wieso kann ich 9-10 h pro Tag in meinen Bildschirm schauen, auch .pdf lesen, ohne dass ich Kopfweh, oder Augenschmerzen bekomme? Früher war es so, aber dies hatte damals eher mit der Hz Zahl zu tun. Auch benützen Grafiker und Buchautoren den Computer oder eben das LCD Display sehr oft. Bisher hat sich keiner beklagt...
 
@AlexKeller: E Ink hat zwei wesentliche Vorteile gegenüber einem LCD: - Es verbraucht keinen Strom bei der Darstellung, nur beim Umblättern - Man kann auch noch bei starker Sonneneinstrahlung z. B. am Strand die Schrift lesen Dafür kann man mit E Ink keine Animationen darstellen, aber darum gehts ja nicht bei einem Ebook Reader
 
@Barristan: Danke Barristan, für deine Meinung, leider sind sich viele andere zu schade, um selber Stellung zu nehmen.


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