Iran: 30 Festnahmen wegen Internet-Aktivitäten

Recht, Politik & EU Wegen der angeblichen Mitgliedschaft in einem Internet-Netzwerk wurden im Iran 30 Menschen festgenommen. Diese Gruppierung sei im Kontakt mit den USA gestanden und habe Informationen über iranische Nuklearwissenschaftler gesammelt. Darüber hinaus soll diese Gruppe über das Internet versucht haben, Menschen zur Ausbildung bei einer linken Exil-Gruppe im Irak zu bewegen und verbotene Demonstrationen nach den Präsidentschaftswahlen zu organisieren, teilte 'Futurezone' mit.

Im Januar dieses Jahres hat die Polizei im Iran die Nutzung von SMS-Kurznachrichten und E-Mails zur Planung von Demonstrationen verboten. Dadurch sollen Proteste gegen Präsident Mahmud Ahmadinedschad verhindert werden.

Damals hieß es, dass auch spezielle Abwehrprogramme die Behörden nicht daran hindern können, die Nachrichten auf Computern und Mobiltelefonen zu überwachen.

Überdies wurde im Februar bekannt, dass möglicherweise der Zugriff auf Googles Mail-Dienst im Iran gesperrt werden soll. Als Alternative plane die Regierung die Einführung eines offiziellen staatlichen E-Mail-Anbieters.

Seit der Präsidentschaftswahl im Juni des vergangen Jahres haben sich die Fronten zwischen den Anhängern der Opposition und der Regierung stark verhärtet. Den Behörden wird seitens der Opposition vorgeworfen, die Wahl zugunsten Ahmadinedschads manipuliert zu haben.
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