OnLive: Spiele-Streaming-Dienst soll im Juni starten

PC-Spiele Der Spiele-Streaming-Dienst OnLive soll ab Mitte Juni gegen eine monatliche Gebühr ans Netz gehen. Die Kunden sollen damit in der Lage sein, beliebte neue Spiele per Streaming zu nutzen, ohne dafür einen High-End-PC zu benötigen.

Wie OnLive jetzt bekannt gab, kann die PC-Version des Dienstes ab 17. Juni 2010 gegen eine Gebühr von monatlich 14,95 US-Dollar genutzt werden. Der Zugriff ist dann allerdings nur in den USA möglich, wobei Alaska und Hawaii ebenfalls ausgeschlossen bleiben.


Bei OnLive soll eine neue Kompressionstechnologie dafür sorgen, dass selbst aufwändige Spiele bei Verfügbarkeit einer schnellen Internetanbindung ohne Verzögerungen und in hoher Auflösung genutzt werden können. Die Rechenarbeit übernehmen dabei Server des Dienstleisters, so dass auch ein älterer PC ausreicht und keine Spielkonsole notwendig ist.

Zu einem späteren Zeitpunkt will OnLive auch eine Art "Mikro-Konsole" anbieten. Das Gerät von der Größe einer Audiokassette kann an einen Fernseher angeschlossen werden, um so die Nutzung des Spiele-Streamings zu ermöglichen. Letztlich soll die Minikonsole populärer werden als die PC- bzw. Mac-Version von OnLive.

Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben bereits eine Reihe wichtiger Partner unter den Spieleherstellern für sich gewinnen können. So kooperiert man bereits mit Electronic Arts, Ubisoft, Take-Two und Warner Bros. Interactive Entertainment. Mit Activision Blizzard führt man derzeit bereits Gespräche über eine Zusammenarbeit.
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ich werde meine spiele weiterhin auf meiner festplatte und mit meiner hardware spielen, das ist mir lieber als ein streaming dienst. außerdem schadet das nur den hardware herstellern.
 
@Xorith: Nicht unbedingt, spätestens für ne LAN-Session wird wieder ein stinknormaler PC unvermeidbar und für den Pro-Gamer ist es auch keinesfalls eine Alternative. Die Idee an sich gefällt mir aber - wenn denn alles auch so funktioniert wie es angepriesen wird.
 
@Xorith: Auf deiner Festplatte... hm... wenn die Spielehersteller weiter an ihren Kopierschutzmaßnahmen arbeiten (Speicherstände online, permanente Internetverbindung notwendig, ...), dann wird es bald keinen Unterschied mehr machen. Siehe Ubisoft. Ich wäre noch nichtmal verwundert, wenn einige Spieleentwickler auf dieses Modell zurückgreifen würden - im Laden gibt's dann nur noch einen Aktivierungscode und gespielt wird über das Internet.
 
@Xorith: Dann verkaufen sie halt keine PC's mehr an Gamer sondern Server an Onlive... ;-)
 
@Xorith: Gegen einen kleinen Thin-Client (am besten nur ein Bildschirm, siehe CeBIT) hätte ich ehrlich gesagt nichts. Spart 'ne Menge Strom und Platz, sowie Kosten für ständig neue Hardwareanschaffungen - wenn man da 10€-20€ monatlich investiert (inkl. Speicherplatz, inkl. Office + Games) fände ich das gar nicht teuer - Voraussetzung ist natürlich, dass dann auch alles funktioniert. Einfach nur ein Bildschirm am Arbeitsplatz, ein Router und Tastatur+Maus - ganz ehrlich? Klingt doch toll :-)


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