Schaar für strengere Regeln bei der Datensammlung

Recht, Politik & EU Der Bundesdatenschutzbeauftragte, Peter Schaar, hat sich im 'Focus' für strengere Regeln für die Datensammlung von Internetunternehmen ausgesprochen. Eines der von ihm angeführten Beispiele ist in diesem Zusammenhang Google.

Unternehmen wie Google sind in seinen Augen viel genauer und umfangreicher als das, was durch eine staatlich verordnete Speicherung erfasst wird. Schaar ist der Meinung, dass Google selbst eine Art der Vorratsdatenspeicherung betreibt. Infolgedessen müsse auch die private Datenmacht von Unternehmen wie Facebook oder Google eingeschränkt werden.


Ob es zu einer schnellen Neufassung der vom Bundesverfassungsgericht am vergangenen Dienstag gekippten verdachtslosen Speicherung kommt, ist laut dem Bundesbeauftragten für den Datenschutz fraglich.

Im Übrigen haben die Befürworter der Vorratsdatenspeicherung bislang nicht nachweisen können, dass dieses Instrument bei der Verhinderung oder Aufklärung schwerer Straftaten unverzichtbar ist, sagte Peter Schaar.

Überdies kündigte Schaar stichprobenartige Überprüfungen der angeordneten Löschung von Vorratsdaten bei verschiedenen Unternehmen an. Betroffene Telekommunikations-Dienstleister müssen die in diesem Zusammenhang gespeicherten Daten nun unverzüglich und vollständig löschen.
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gut...aber insbesondere für staatliche stellen: polizei, bka, lka, bnd, etc...den diese mißachten schon fast mehr den datenschutz als jedes unternehmen wie zB google! dem deutschen staat ist in sachen daten nicht mehr zu trauen.
 
@MxH: ...und der Staat gibt die Daten auf nette Anfrage auch noch großzügig raus, nicht nur an die GEZ im großen Stil ! Geh mal auf das Einw.meldeamt, und frag nach wo dein Nachbar abgeblieben ist. Hat er der Weitergabe NICHT widersprochen, bekommst du die Daten problemlos !
 
@MxH: oder noch ein schönes Bsp.: die Rückwärtssuche über die Tel.nr ! Was war das vor ca. 12 Jahren ein Hickhack, ob dies zulässig ist, bis vors VerfGericht. Und heute muss ICH widersprechen, wenn keiner meine Daten erhalten soll bzw. ich NICHT im Tel.buch stehen soll ! Von der Verwertung dieser Daten (Werbeanrufe, Verkauf an Werbeagenturen) ganz zu schweigen...
 
Bei Google oder Facebook kann ich aber entscheiden, ob ich es nutze und bekomme dafür auch etwas. Besonders bei Google. Für mich ein kleiner, aber feiner Unterschied.
 
@sibbl: Öhm nur "dumm" formuliert? Ich meine die neue stasi gibt dir doch auch was für deine daten. Du bist kein terrorist, du lädst kein kipo und auch keine warez, Ein amokläufer bist du warscheinlich auch nicht solange du nicht CS oder einen anderen shooter spielst ..... Ich mein was willst du noch alles? Das ist mehr als dir google geben kann. [EDIT] Und entscheiden kannst du ja auch entweder du nutzt das inet handy usw. oder eben nicht ;) [Wer was findet darf es behalten]


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