CeBIT: ITK wurde als Klima-Retter präsentiert

Wirtschaft & Firmen Informations- und Telekommunikations-Technologien (ITK) sollen zu einem zentralen Baustein zum Erreichen der internationalen und nationalen Klimaziele werden. Ihr Einsatz könne CO2-Emissionen deutlich senken.

Das erklärten der IT-Branchenverband BITKOM, das Bundesumweltministerium (BMU) und das Umweltbundesamt (UBA) heute gemeinsam auf der CeBIT. Durch zunehmende ITK-Nutzung könnten bis zum Jahr 2020 bis zu 25 Prozent der CO2-Emissionen eingespart werden, hieß es unter Berufung auf eine aktuelle Studie.


Beispielsweise können Logistikketten und Verkehrssysteme mit IT gleichmäßiger ausgelastet und Produktionsprozesse effizienter organisiert werden. Prototypen lassen sich am Rechner bauen und erproben, Pendler werden zu Telearbeitern, Videokonferenzen ersetzen Flüge.

Klimaschutz und Wirtschaftswachstum schließen sich nach Meinung des BITKOM nicht mehr aus. "Wenn wir nicht heute versuchen, den CO2-Ausstoß und den Klimawandel einzudämmen, zahlen morgen die Malediven und übermorgen wir alle eine Zeche. Gelingt es Deutschland jedoch, seine starke Stellung im Umweltschutz mit innovativen Technologien auszubauen, hält und schafft das Wachstum und Arbeitsplätze bei uns", sagte BITKOM-Präsident August-Wilhelm Scheer.

Er forderte von der Bundesregierung, dass die CO2-Emissionen in Deutschland gesenkt werden und man sich an die Spitze des internationalen Klimaschutzes setze. Sie sollte den politischen Druck aufrechterhalten, um doch noch verbindliche internationale Emissionsziele zu vereinbaren, so Scheer.

Auf der CeBIT demonstrierte der BITKOM, dass moderne Technologien auch im Alltag zum Klimaschutz beitragen. Dafür wurde je ein Musterbüro aus dem Jahr 2005 und ein vergleichbar eingerichtetes Büro aus dem Jahr 2010 gegenübergestellt. Röhrenmonitore wurden durch moderne Flachbildschirme ausgetauscht. Drucker, Kopierer, Faxgerät und Scanner wurden ersetzt durch ein einzelnes smartes Multifunktionsgerät. Dabei zeigt sich: Das Büro 2010 verbraucht bei den gleichen Tätigkeiten nur ein Drittel an Strom.
Diese Nachricht empfehlen:
 
Wir wissen doch alle, dass die Typen in der Regierung keine Ahnung von Videokonverenzen und ähnlicher Technik haben. Die wollen immer alles kontrollieren (Zugangserschwerungsgesetz), wissen das Potential der Technik aber nicht zu schätzen. Vielleicht hifts was, das mal zu verdeutlichen.
 
Spart schön CO2 ein und wir steuern auf eine Eiszeit zu. Ein Teil der Politiker und Wissenschaftler wollen uns für dumm verkaufen. Ernst zu nehmende Wissenschaftler haben festgestellt, dass in absehbarer Zeit keine Klimaerwärmung erfolgen wird. Es kommt eher zu einer Abkühlung, besonders im europäischen Raum. Das wird aber von den Politikern verschwiegen. Ich lasse mich nicht verklapsen.
 
@eolomea: Ja, zu ner Eiszeit würde es kommen, käme der recht empfindliche Golfstrom zum erliegen. Da er der wohl einer der wichtigeren Gründe für unser (vergleichbar warmes) Klima in Europa ist, würde sein Erliegen einen rapiden Temperatursturz nach sich ziehen. Et voila, du hast deine 'Eiszeit'.
 
@Chemist: Vor jeder Eiszeit gab es eine kurze Wärmephase.
 
@eolomea: Entschuldige, aber ich halte deine Aussage für volkommenen Schwachsinn solange du mir nicht Namen oder Quellen dieser ernstzunehmenden Wissenschaftler nennst. Ich habe noch von keinem ernstzunehmenden Wissenschaftler etwas derartiges gehört.


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen

Schreiben Sie uns Ihre Meinung, bewerten Sie Kommentare oder diskutieren Sie mit anderen WinFuture.de Lesern!

Melden Sie sich jetzt kostenlos an
oder verwenden Sie Ihren bestehenden Zugang.

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

Community

  • Neue Kommentare
  • Neue Mitglieder

WinFuture wird gehostet von Artfiles

MSDN Online

News zu IT Pro- und Dev-Tools