Ex-Chefs von Infinity Ward ziehen vor Gericht

Recht, Politik & EU Nach der bestätigten Entlassung haben die ehemaligen Chefs von Infinity Ward, Vince Zampella und Jason West, eine Klage gegen Activision Blizzard eingereicht. Das Unternehmen soll unter anderem Bonuszahlungen zurückhalten.

Aus einer Mitteilung des zuständigen Rechtsanwalts Robert Schwartz von der Kanzlei O'Melveny & Myers gehen einige Informationen zu diesem Thema hervor. Unter anderem haben sich die ehemaligen Köpfe von Infinity Ward selbst näher dazu ausgelassen.


Die geleistete Arbeit von Zampella und West spricht den getroffenen Angaben zufolge für sich selbst. Insofern sei es schockierend, dass man für eine rechtmäßige Bezahlung vor Gericht ziehen müsse, heißt es. Ferner habe man nicht nur Herz und Seele in das Unternehmen gesteckt, sondern auch ein Team zusammengestellt, mit dem man seit nahezu zehn Jahre erfolgreich zusammenarbeitet.

In knapp zehn Jahren waren die beiden Ex-Chefs von Infinity Ward für drei Titel der Call-of-Duty-Serie zuständig. Dazu zählt unter anderem auch "Call Of Duty: Modern Warfare 2". Laut einer im Januar erschienenen Mitteilung überteigen die Einnahmen aus dem Verkauf des Spiels bereits die Grenze von einer Milliarde US-Dollar.
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Ich denk das ist/wird ein Verlust von Infinity Ward sein....
 
@mase942: selbst schuld wenn man mit Activision nen Vertrag abschließt. Aber wielange geht der denn bitte? Nach CoD1 hätte infinity wards sich auch locker von Activision trennen können. Haben die jetzt ein Patent auf das Konzept WW2 oder auf den Namen Call of Duty? Warum lässt sich ein so erfolgreiches Spielentwicklerteam so ausnehemen? Hätten die den Vertrag nicht erneuern müssen als Acitivision und Blizzard ne Fusion gemacht haben?
 
@Pineparty: "Haben die jetzt ein Patent auf das Konzept WW2 oder auf den Namen Call of Duty?" Nicht immer aber in den Meisten Fällen obliegen dem Publisher die Rechte an Namen und Inhalten.
 
@B1xx: Naja, aber ich denk mal wer ein gutes Spiel hinbekommen hat, kann das auch noch ein 2. mal schaffen, wäre zwar ein neuanfang da es unter anderem Namen vertrieben werden müsste, aber die Kompetenz ist ja vorhanden. Allerdings werden die wohl kaum ein Patent auf WW2-Spiele allgemein haben. Ich denk eher das einfach das Geld gefehlt hätte. Hätten die sich abgespalten und eigene Projekte begonnen, wren am Anfang wohl keine Einnahmen geflossen, zumindest bis das erste Spiel auf dem Markt ist...
 
Die IT-Branche ist halt echt nicht mehr das was sie mal war


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