Google will via WTO gegen Chinas Zensur vorgehen

Recht, Politik & EU Der Suchmaschinenbetreiber Google versucht nun auch auf der politischen Bühne gegen die Zensur-Verpflichtungen seitens der chinesischen Regierung vorzugehen. Das berichtete die US-Nachrichtenagentur 'Bloomberg'.

Über die Lobbyorganisationen Computer & Communications Industry Association und First Amendment Coalition wurde das Thema auf die Tagesordnung der US-Regierung gebracht. Diese prüft nun die Forderung, bei der Welthandelsorganisation eine Beschwerde einzulegen.


Die von der chinesischen Regierung geforderten Zensurmaßnahmen seien eine unzulässige Einschränkung der von den WTO-Mitgliedern zugesicherten Gewerbefreiheit, so die Argumentation Googles. Chinesische Unternehmen würden dadurch gegenüber ausländischen Internet-Firmen bevorteilt.

"Wir prüfen das", erklärte der US-Handelsbevollmächtigte Ron Kirk. Allerdings merkte er an, dass es bei dem Thema eher um eine Frage der Informationsfreiheit und weniger um eine Beschränkung der Gewerbefreiheit handle. Daher ist durchaus noch fraglich, ob die US-Regierung Google auch vor der WTO Rückendeckung gibt.
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Boah, China muss sich wohl fürchten, die "mächtigen" machen dampf... lol
 
@It-Junkie: Auch wenn ich am Erfolg dieser Ation zweifle, so glaube ich doch, das Google wirklich mehr Bewegen könnte als ein 08/15 Betrieb. Denn Google bringt einiges an Steuergelder. Da ignoriert man mal nicht ganz so schnell. Daher finde ich diesen Einwand schon ein klein wenig Realistisch! Denke ich beispielsweise an die Olympia Debatte (ok, auch hier hat China ein wenig geschummelt) so beweist das doch schon wie Kommerziell die Chinesen mitlerweile denken.
 
Obwohl zu begrüßen, scheint mir hier eine groß angelegte PR-Aktion zu laufen. BTW, ist heute Google-Tag?
 
na, das wird die chinesiche regierung aber begeistern! allerdings zweifle ich am erfolg dieses schrittes. aber gut dass mal jemand paroli bietet!
 
wird wohl wenig Erfolg haben, die Chinesischen Anbieter müssen genauso filtern, wie Google, zumal die Mitarbeiter der chinesischen Unternehmen mehr Repressionen fürchten müssen, als die von Google.


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