NRW-Politiker fordert Nacktscanner an Fußballstadien

Datenschutz Nacktscanner sollen zukünftig nicht nur an Flughäfen, sondern auch an den Eingängen von Fußballstadien zum Einsatz kommen. Dies fordert zumindest Karsten Rudolph, der innenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag Nordrhein-Westfalens. Hintergrund dessen, so berichtet die 'Rheinische Post' sei ein Vorfall beim Spiel zwischen dem VfL Bochum und dem 1. FC Nürnberg am letzten Samstag. Im Gästeblock wurden dort Bengalische Fackeln gezündet, die Magnesium enthalten und mit weit über tausend Grad abbrennen.

Im Umkreis er Flammen wurden acht Fans teils schwer verletzt. Rudolph forderte daher Konsequenzen. "Gegenstände, die geschickt am Körper getragen werden, fallen oft auch bei Leibesvisitationen nicht auf. Wenn man gefährliche Gegenstände aus den Stadien verbannen will, müssen die Veranstalter Nacktscanner zur Kontrolle der Fans einsetzen", sagte er der Zeitung.

Auch die Gewerkschaft der Polizei fordert bereits länger eine Verbesserung der Kontrollen. Allerdings beschränkt sich dies vor allem auf eine bessere Ausbildung der Ordner. Aber auch Metalldetektoren, wie sie am Flughafen verwendet werden, könnten die Sicherheitslage verbessern, hieß es.
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