Bericht: Microsofts Browserwahl nicht zufällig genug

Windows In diesem Monat wird Microsoft ein Update veröffentlichen, das die Windows-Nutzer über Alternativen zu ihrem eingesetzten Browser aufklärt und entsprechende Downloads anbietet. Offenbar ist die Verteilung der Browser in dem entsprechenden Dialogfenster nicht wirklich zufällig.

So hat der IBM-Mitarbeiter Rob Weir statistisch untersucht, wie zufällig die ersten fünf Browser in dem Dialogfenster verteilt werden. Dabei kam er zu dem Ergebnis, dass nicht alle Programme gleichmäßig auf den vorderen Plätzen verteilt werden. Ein Browser landet ungewöhnlich oft auf dem letzten Platz - der Internet Explorer von Microsoft.

Microsoft Windows Browserwahl

10.000-mal hat Weir die Browser von Microsoft zufällig verteilen lassen, um eine Datenbasis zu bekommen, die er dann untersuchen konnte. Ergebnis: Der Internet Explorer landet überdurchschnittlich oft auf Platz 5, Safari dagegen auf Platz 4. Opera findet man nur sehr selten auf Platz 3, Chrome aber besonders häufig. Nur Firefox scheint einigermaßen gleichmäßig verteilt zu sein, wenn man Platz 5 nicht betrachtet.

Laut Weir handelt es sich dabei um einen typischen Programmierfehler. Zwar ist es nicht einfach, eine zufällige Verteilung zu erzeugen, jedoch gibt es zahlreiche Algorithmen, die dies zumindest sehr gut realisieren. Als Beispiel nannte er den bereits 1938 entwickelten Fisher–Yates-Algorithmus. Dieser erzielt nahezu eine Gleichverteilung ohne signifikante Abweichungen.
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wie kann ein Algorithmen (fest definierte vorgehensweise) etwas zufällig machen?
 
@Iceweasel: wenn du eine münze sehr oft wirfst, dann wirst du feststellen das beide seiten gleich offt kommen. das nennt sich dann zufall. der algorythmus soll das gleiche erreichen.
 
@10101010: nein das ist falsch. ein algorythmus beschreibt, wie der zufallsprozess auszusehen hat. wenn ich aber einen zufallsprozess beschreibe, ist er nicht mehr zufällig sondern vorgeschrieben. damit ist das ergenis abgefälscht.
 
@Iceweasel: Das beste wäre wenn man 5 Butten mit der Beschriftung Browser 1, Browser 2 und so weiter macht, klickt dann einen an und die Browserinstallation kann danach auch nicht mehr rückgängig gemacht werden. Dann kann sich keiner der Browserhersteller beschweren.
 
@Barney: genau, die möglichkeit der freien entscheidung der nutzer ist ja ehh überbewertet


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